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Kunkun Body: Dieses Gadget warnt Dich per App, wenn Du müffelst

Manchmal merkt man erst zu spät, dass sich schlechter Geruch im Büro breitmacht.
Manchmal merkt man erst zu spät, dass sich schlechter Geruch im Büro breitmacht. (©avemario/iStock/Thinkstock 2017)

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, herrscht im Büro schnell dicke Luft. Das muss nicht unbedingt an einer fehlenden Klimaanlage liegen. Manche lieben Kollegen merken leider einfach nicht, wann sie ihr Deo auffrischen sollten. Ein Device namens Kunkun Body soll hier Abhilfe schaffen.

Es wurde von Konica Minolta erfunden, um wirksam gegen "sumehara" vorzugehen. So wird im Land der aufgehenden Sonne Geruchsbelästigung am Arbeitsplatz bezeichnet – kein Scherz!

Device macht Geruch an verschiedenen Körperteilen aus

Das etwa taschengroße Gadget sieht laut The Guardian aus wie ein Tonbandgerät und verbindet sich über Bluetooth mit Deinem Handy. Es kann genutzt werden, um Gerüche an vier Körperpartien wahrzunehmen: unter den Achseln, rund um die Füße, in der Nähe des Kopfes oder hinter dem Ohr. Macht Kunkun Body Schweißgeruch aus – es kann zwischen drei Kategorien unterscheiden –, gibt es ein diskretes Signal an das Smartphone ab und erstattet Meldung. Und Mann oder Frau kann die Körperhygiene in die Hand nehmen, bevor die Umwelt etwas davon mitbekommt.

Kunkun Body ist bislang nur in Japan verfügbar

Auf die Idee kamen die Erfinder von Konica Minolta, einer japanischen Firma, die eher für ihre Kameras bekannt ist, als eine Diskussion mit Kollegen im Alter von über 40 Jahren im Büro aufkam. Thema war die unerträgliche Sommerhitze und dass sich einige Kollegen sorgten, wie sie riechen würden. Zwar brachte eine Recherche zutage, dass es tatsächlich schon Geräte gibt, die den Körpergeruch messen, aber nicht so differenziert wie Kunkun Body. Kunkun ist übrigens der japanische Name für Naserümpfen.

Studien geben den Machern recht: Eine der größten Sorgen am Arbeitsplatz in Bezug auf Etikette ist offenbar Körpergeruch. Doch das ist es nicht allein: Es fällt Menschen tendenziell schwer, ihre Umwelt auf das Problem anzusprechen – aus Angst, verletzend zu sein. Das Device ist bislang nur in Japan verfügbar. Pläne für eine Vermarktung außerhalb des Landes sind nicht geplant.

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