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Laut Withings-Daten ist das der beste Sport für ein gesundes Herz

Withings wertete die Fitness-Tracker-Daten zehntausender Nutzer aus, um die beste Sportart für die Herzgesundheit zu ermitteln.
Withings wertete die Fitness-Tracker-Daten zehntausender Nutzer aus, um die beste Sportart für die Herzgesundheit zu ermitteln. (©Facebook/WithingsDeutschland 2017)

Klar, Sport ist gut für die Gesundheit. Aber welche Sportart ist eigentlich am gesündesten? Dieser Frage ging der Fitness-Tracker-Hersteller Withings nach und betrachtete dabei vor allem die Auswirkungen verschiedener Sportarten auf die Herzfrequenz seiner Tracker-Nutzer.

Für seine Fitness-Studie erhob Withings die anonymisierten Daten von rund 42.000 Nutzern seiner Steel HR, einer Fitnessuhr im analogen Design samt smarter Details wie Herzfrequenzmessung, Schrittzähler und Schlafanalyse. Dabei wurden zwei Werte erhoben: die maximale Herzfrequenz während der sportlichen Betätigung (HRmax) sowie die durchschnittliche Herzfrequenz in der Nacht.

Herzfrequenz als Indikator für Fitness

HRmax ist generell der höchste Wert, den eine Person bei starker Aktivität ohne größere Probleme erreichen kann. In der Regel sinkt dieser Wert mit steigendem Alter. Die Herzfrequenz im Ruhezustand hingegen gilt als einer der besten Indikatoren für körperliche Fitness. Bei Erwachsenen liegt diese meist zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute – Leistungssportler hingegen haben im Ruhezustand oft nur eine Frequenz von 33 bis 50 Schlägen pro Minute. Das heißt: Eine niedrige Herzfrequenz im Ruhezustand deutet in der Regel auf eine bessere Gesamtfitness und Herz-Kreislauf-Gesundheit hin.

Ausdauer macht sich bezahlt

Anhand dieser Daten untersuchte Withings nun die Werte unterschiedlicher Sportler und ermittelte so die besten Sportarten für ein gesundes Herz. Das wenig überraschende Ergebnis: Die Ausdauersportarten schnitten am besten ab. Die Nase vorn hatten Skifahrer, Läufer, Schwimmer, Fußballer, Squash-Spieler und Fahrradfahrer. Sie alle schöpften während der aktiven Phasen einen hohen Anteil ihrer HRmax aus und wiesen niedrige nächtliche Herzfrequenzen zwischen 57 und 60 Schlägen pro Minute auf. Sportarten, die das Herz mehr fordern, führen somit offenbar zu einer niedrigeren Herzfrequenz im Ruhezustand.

Etwas höher viel die Ruhefrequenz bei Sportarten wie Wandern, Pilates, Yoga und ähnlichem aus – Sportarten, bei denen das Herz weniger gefordert wird. Wie Withings jedoch festhält, ist jede Art der körperlichen Betätigung besser als gar keine. Allerdings seien Ausdauersportarten, die einen hohen Maximalpuls fordern, am besten für die Herzgesundheit.

 Die Grafik zeigt das Verhältnis zwischen der höchsten Herzfrequenz der Probanden beim Sport und deren durchschnittlicher Herzfrequenz im Schlaf (vergleichbar mit Ruhezustand). fullscreen
Die Grafik zeigt das Verhältnis zwischen der höchsten Herzfrequenz der Probanden beim Sport und deren durchschnittlicher Herzfrequenz im Schlaf (vergleichbar mit Ruhezustand). (©Withings 2017)

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