News

Lippenpflege: Viele Mittel enthalten gefährliche Substanzen

Nicht alle Lippenpflegestifte und -mittel sind laut Stiftung Warentest empfehlenswert.
Nicht alle Lippenpflegestifte und -mittel sind laut Stiftung Warentest empfehlenswert. (©petrunjela/iStock/Thinkstock 2017)

Gute und schlechte Nachrichten: Stiftung Warentest hat verschiedene Stifte und Mittel wie Labello und Blistex für die Lippenpflege unter die Lupe genommen. 15 Produkte sind empfehlenswert, allerdings enthalten einige kritische Substanzen, die für den Körper gefährlich sein können. Jeder zweite Stift soll davon betroffen sein.

Wer regelmäßig Lippenpflege nutzt, schluckt buchstäblich rund 20 Gramm der Inhaltsstoffe, so der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU-Kommis­sion laut Stiftung Warentest. Grund genug, die Produkte auf dem Markt einmal genauer zu untersuchen. Das Ergebnis ist etwas zwiespältig.

Lippenpflege: Naturkosmetik ist immer die sicherere Wahl

Besonders zwei Substanzen bereiten den Testern Sorgen: aromatische Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl (MOAH) und gesättigte Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl (MOSH). Erstere könnten womöglich krebserregend sein und das Erbgut verändern, zweitere lagern sich in den Organen an. Für den Kauf empfehlenswert seien daher vor allem Stifte und Mittel für die Lippenpflege ohne erdölbasierte Stoffe, also Naturkosmetikartikel ohne Mineralölanteile – aber nicht nur. In insgesamt 15 Produkten fand Stiftung Warentest keine Schadstoffe, darunter etwa die Lippencreme von Bepanthol, verschiedene Artikel von dm oder auch Rossman, Weleda, Eos, Dr. Bronner's und Lidl.

In 18 Produkten entdeckten die Experten hingegen kritische Inhaltsstoffe. Betroffen sind unter anderem Labello, Blistex, Bebe, Chupa und Pepsi (beide vorwiegend für Kinder gedacht) – von diesen Lippenpflegemitteln rät Stiftung Warentest daher eher ab.

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben