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Macht Adidas aus Runtastic eine offene Plattform?

Adidas und Runtastic: Das ist offenbar keine exclusive Beziehung.
Adidas und Runtastic: Das ist offenbar keine exclusive Beziehung. (©dpa 2017)

Mit dem Kauf des österreichischen Unternehmens Runtastic sicherte sich Adidas 2015 ein großes Stück des Marktes im Bereich Wearables und Fitness-Apps. Doch wie es aussieht, ist Adidas an einer eher "offenen" Beziehung interessiert.

Der deutsche Sportartikelhersteller möchte Runtastic nämlich nicht nur für Adidas-Wearables nutzen. Auch Geräte von Drittanbietern könnten bald von der Plattform profitieren, wie Stacey Burr, die Verantwortliche des Digitalen Sports bei Adidas, in einem Interview mit Engadget auf der SXSX 2017 in Austin verriet.

Runtastic in Geräten von Drittanbietern

Es ginge Adidas nicht nur um die Schaffung eines "selbstständigen Adidas-Ökosystems". "Sie werden sehen, dass wir eine Reihe unserer Inhalte und unseres Know-hows für Geräte von Drittanbietern verfügbar machen und sie damit zu einem offenen Plattform-Szenario machen, sodass wir sie auch auf Geräte von anderen Menschen erweitern können", erklärt Burr die zukünftige Strategie des Unternehmens. Das Ziel sei es, Fitnesserlebnisse zu schaffen, die auf jeden individuell zugeschnitten sind, da nicht jeder dieselbe Herangehensweise zum Training oder dem Work-out habe.

Erst vergangenen Monat hatte Adidas seine miCoach fitness Plattform zugunsten von Runtastic eingestellt. Neue hauseigene Produkte wie Apps oder Wearables soll es trotz dieser zukünftigen Öffnung von Runtastic dennoch geben. Allerdings gibt es dazu laut Burr derzeit noch keinen genauen Zeitplan, doch sie kämen "in der Zukunft".

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