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Nachhaltig leben: Dieses Haus baut komplett auf Sonnenenergie

Jedes der Gebäude auf dem Gelände des Phi Suea House ist mit Solarzellen ausgestattet.
Jedes der Gebäude auf dem Gelände des Phi Suea House ist mit Solarzellen ausgestattet. (©Facebook/cnxconstruction 2017)

Ein Haus, das volle 365 Tage im Jahr allein mit Sonnenenergie auskommt – ein ehrgeiziges Ziel, das sich Entwickler in Thailand gesetzt haben. Noch befindet sich das Projekt in der Testphase, doch die Idee ist mehr als vielversprechend.

Die Idee von einem Haus, das für Wärme und Strom auf Sonnenenergie setzt, mag zunächst nicht sonderlich innovativ klingen. Schließlich gehören Eigenheime mit Solarzellen schon fast zum Alltag. Was das neue Häuserprojekt aus Chiang Mai in Thailand dennoch so besonders macht? Die Gebäude können genug Sonnenenergie speichern, um gänzlich vom Netz zu gehen und dennoch das ganze Jahr rund um die Uhr Elektrizität zu liefern – auch im Fall von Schlechtwetterperioden. Damit ist das Phi Suea House von CNX Construction mit seinem Solar-Wasserstoff-System der erste Sonnenenergiespeicher seiner Größe.

Alles im grünen Bereich

Dabei muss das ausgeklügelte System nicht nur ein einziges Haus mit ausreichend Energie versorgen. Stattdessen wird ein ganzer Komplex mit mehreren Gebäuden, einem Teich mit Wasserfall und einem 400-m²-Pool mit der Sonnenenergie aus Eigenproduktion betrieben. Auf jedem Haus finden sich dabei Solarzellen, während im Innern jeweils ein Wechselrichter eingebaut ist, der die Energie umwandelt und in ein zentrales Speichersystem einspeist. Auf diese Weise könne der monatliche Energiebedarf der Residenz von rund 6.000 kWh problemlos gedeckt werden, erläutert das Umweltdesign-Portal Inhabitat. Um diesen Bedarf jedoch möglichst gering zu halten, seien zusätzlich energieeffiziente Bauelemente wie Fenster mit Doppelverglasung verbaut worden.

Sonnenenergie für eine bessere Welt

Sebastian-Justus Schmidt, Inhaber des Phi Suea House, ist von dem innovativen Haus überzeugt. "Jeder sollte etwas tun, um in einer besseren Welt zu leben", so der Eigentümer. "Das ist ohne Zweifel jeden Aufwand wert. Wir beabsichtigen, den geringstmöglichen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen – besonders als Fremder in einem anderen Land."

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