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Nest will Einstieg ins Smart Home günstiger machen

Nest könnte schon bald verschiedene neue Produkte fürs Smart Home auf den Markt bringen.
Nest könnte schon bald verschiedene neue Produkte fürs Smart Home auf den Markt bringen. (©Facebook/Nest 2017)

Automatisierungsunternehmen Nest will das Smart Home-Segment mit günstigeren Produkten und neuer Technik revolutionieren.

Wie ein Informant dem Portal Bloomberg mitteilte, arbeitet man bei Nest gerade unter Hochdruck an einer günstigeren Version des "lernfähigen Thermostats", dem bisher erfolgreichsten Firmenprodukt. Um den Preis von aktuell 249 Euro auf unter 190 Euro zu senken, sollen demnach vor allem günstigere Komponenten verarbeitet werden. Trotzdem werde es mit dem neuen Thermostat sogar möglich sein, die Temperatur verschiedener Räume unabhängig voneinander für sich zu regeln, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum perfekten Smart Home.

Updates und neue Technik fürs Smart Home

Auch ein neues Sicherheitsalarmsystem, eine digitale Türklingel und eine überarbeitete Indoor-Überwachungskamera sollen in Arbeit sein und möglicherweise sogar noch in diesem Jahr, beziehungsweise 2018 auf den Markt kommen. Bei Letzterer handele es sich um eine überarbeitete Version der bereits verfügbaren Kamera. Diese werde von Nest um die Möglichkeit erweitert, einzelne Personen im Bildausschnitt gezielt zu identifizieren, fasst Bloomberg die angekündigten Neuerungen zusammen. Die digitale Türklingel wiederum werde über eine Videokamera verfügen, die es den Bewohnern des Smart Home ermöglicht, via App visuell mit der Person vor der Tür in Kontakt zu treten, bevor die Tür geöffnet werde.

Sicher dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Besonders vielversprechend klingen die inoffiziellen Ankündigungen bezüglich eines neuen lückenlosen Sicherheitssystems. Das soll über eine Basis mit Tastatur, verschiedene Alarmsensoren zur Montage an Fenstern und Türen und einen Schlüsselanhänger verfügen, mit dessen Hilfe das System an- und ausgeschaltet werden kann. Der besondere Clou sei aber die verbundene Handy-App, die es Besitzern ermögliche, auch auf Entfernung einzelnen Personen den Zutritt zum Haus zu gestatten, etwa dem Hundesitter oder einem geladenen Gast. Bisher weigerten sich die Verantwortlichen von Nest, eine offizielle Erklärung zu zukünftigen Produkten abzugeben, die Meldungen von Bloomberg klingen aber mehr als vielversprechend für den Smart-Home-Sektor.

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