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Neuer Extremsport-Trend? Fallschirmspringen von der Drohne

Das Prinzip hinter Drohnen ist ja eigentlich, dass es sich um unbemannte Flugobjekte handelt. Einen Drohnenhersteller aus Lettland kümmert das wenig: Er hat das Drohnen-Jumping ins Leben gerufen – einen gefährlichen Sport, bei dem der Springer per Drohne in die Lüfte steigt.

Die Firma Aerone hat auf ihrem offiziellen YouTube-Kanal nach eigenen Aussagen den ersten Drohnensprung der Welt veröffentlicht. Es handelt sich vielleicht nicht um den spektakulärsten Stunt aller Zeiten, er könnte aber zukunftsweisend für die weitere mögliche Nutzung der Luftfahrzeuge sein.

Drohnen-Jumping aus über 300 Metern Höhe

Im Video zu sehen ist  eine 28-Propeller-Drohne, die bis zur Spitze eines Sendemastes aufsteigt. Hier wartet schon der Skydiver Ingus Augstkalns auf das fliegende Objekt. Er hakt sich mittels einer Griffkonstruktion an der Drohne ein und steigt mit ihr auf eine Höhe von 330 Metern. Dort angekommen lässt er die Griffe los und befindet sich für wenige Sekunden im freien Fall, bis er seinen Fallschirm öffnet, der ihn wieder sicher auf den Erdboden bringt. Mashable sieht in diesem erfolgreichen Drohnen-Fallschirmsprung Einsatzmöglichkeiten für Militär und Geheimdienst.

Drohne wird zum Funsport-Equipment

Doch das ist nicht der erste Einfall, den Aerone zur unterhaltsamen Verwendung von Drohnen ins Leben gerufen hat. So war Droneboarding für die lettische Firma der beste Sport 2016. Dabei wird der Snowboarder per Drohne über den Schnee gezogen. Auch Wakeboarding mit einer Drohne hat der Hersteller schon längst umgesetzt. Doch vor allem im Kampf gegen Feuer oder zur Menschenrettung sieht Aerone sinnvolle Einsatzgebiete für die fliegenden Gadgets.

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