News

ŌURA: Smarter Ring könnte bald zum Mainstream-Gadget werden

Der ŌURA-Ring kann Puls, Körpertemperatur & mehr erfassen.
Der ŌURA-Ring kann Puls, Körpertemperatur & mehr erfassen. (©ŌURA 2016)

Ein Ring kann so viel mehr sein als ein simples Schmuckstück. Das gilt für den ŌURA-Ring ganz besonders. Das smarte Gadget eines finnischen Start-ups hat jetzt eine wichtige Hürde auf dem Weg zum Mainstream-Produkt genommen: Die Macher des sensorreichen Ringes haben eine Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro erhalten.

Fitness-Tracker gibt es bereits wie Sand am Meer. Andere smarte Wearables, die Fitness- oder Gesundheitsdaten liefern, sind hingegen noch echte Besonderheiten. Eine solche besondere Idee hatte auch das finnische Start-up ŌURA, mit der es im August 2015 eine Kickstarter-Kampagne ins Leben rief. Über die Crowdfunding-Plattform sammelte das Unternehmen erfolgreich Geld für einen Wellness-Ring, der bedeutende Körperdaten seines Trägers erfasst. 2016 gab es dafür den "Best of Innovation"-Award auf der CES. Jetzt will der Hersteller das Produktionsvolumen erhöhen – möglich macht das eine Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro.

Der ŌURA-Ring will Dir helfen, gesund zu leben

"Es ist unsere Leidenschaft, ŌURA-Nutzern zu helfen, wie sie lernen, auf welche Weise ihr Lebensstil ihren Körper beeinflusst und was sie tun können, um ihren Schlaf, ihre Gesundheit und ihre Performance zu verbessern", sagt ŌURA-CEO Petteri Lahtela in der Pressemitteilung zur Finanzierungsrunde. Derzeit habe das Start-up bereits Kunden in über 50 Ländern, werde voraussichtlich aber noch deutlich wachsen.

Das smarte Gadget erfasst mit seinen Sensoren die Herzfrequenz, die Bewegung und die Körpertemperatur des Nutzers. Zudem errechnet es die Atemfrequenz aus gesammelten Daten. Der Ring wird Tag und Nacht getragen und liefert via Smartphone-App sinnvolle Hinweise zur Optimierung des eigenen Lebensstils. Du bist zu spät ins Bett gegangen? Dann kann Dir der ŌURA-Ring am nächsten Tag sagen, ob Du Dich in der Nacht ausreichend von den Anstrengungen des Tages erholen konntest oder ob Du vielleicht früher ins Bett gehen solltest. Am Tag lässt Du es dann womöglich etwas ruhiger angehen, wenn Du über die Auswirkungen informiert bist.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben