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Panasonic investiert Millionen in Haushaltsroboter Laundroid

Wäschefalten ist mit dem Laundroid ein Klacks.
Wäschefalten ist mit dem Laundroid ein Klacks. (©Facebook/The Japan Times 2016)

Wäschefalten gehört zu den unbeliebtesten Arbeiten im Haushalt. Grund genug für Panasonic, einen zweistelligen Millionenbetrag in die Entwicklung eines Roboters zu investieren, der uns diese lästige Haushaltspflicht bald abnehmen soll.

Mit ganzen 60 Millionen US-Dollar – also circa 56 Millionen Euro – finanziert Panasonic das Start-up, das hinter dem ersten Wäsche zusammenfaltenden Roboter Laundroid steht, berichtet The Telegraph. Das Gerät aus dem Hause Seven Dreamers wurde schon letztes Jahr vorgestellt und soll nach zehn Jahren Entwicklung endlich im März in den Handel kommen.

Laundroid analysiert und faltet

Der Roboter, der in etwa die Ausmaße eines Kühlschranks hat, sortiert und faltet Wäsche und soll dem Benutzer so viel Zeit einsparen. Die trockene Kleidung wird dazu in ein Schubfach am unteren Ende des Laundroids gelegt. Dort identifiziert das Gerät die Art der Wäsche, sortiert sie und faltet sie dementsprechend. Der von Panasonic zu zehn Prozent mitfinanzierte Laundroid kann laut dem japanischen Hersteller unter anderem zwischen Hosen, Röcken, Hemden und Handtüchern unterscheiden.

Bilderkennung und Robotertechnik

Diese Fähigkeiten werden dem Roboter durch eine Bilderkennung in Kombination mit fortgeschrittener Robotertechnik ermöglicht. Auf diese Weise soll der Laundroid viel Zeit einsparen: Laut Seven Dreamers verbringt ein Mensch 9.000 Stunden in seinem Leben mit Wäschefalten. Das sind ungerechnet 375 Tage, die der Laundroid einsparen soll. Wie viel die smarte Haushaltshilfe kosten soll und ob sie auch in Europa in den Handel kommt, ist leider noch nicht bekannt.

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