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Professor Einstein: Dieser Roboter beantwortet Deine Fragen

Der Lernroboter Professor Einstein eifert seinem Vorbild nach.
Der Lernroboter Professor Einstein eifert seinem Vorbild nach. (©Twitter/hansonrobotics 2017)

Ein persönlicher Roboter, der einem beim Lernen hilft? Was vor einigen Jahren noch ein Wunschtraum war, wird jetzt Wirklichkeit: Gestatten, der Name dieses Lernroboters ist Professor Einstein und er teilt nicht nur sein Aussehen mit dem berühmten Physiker.

Der Roboter aus dem Hause Hanson Robotics hat zwar nur die Größe von circa 37 Zentimetern, doch es wäre ein Fehler, ihn zu unterschätzen. Professor Einstein kann nämlich dank Künstlicher Intelligenz wie maschineller Sprachverarbeitung die Fragen von Kindern beantworten.

Spielerisch Lernen mit einem Roboter

Damit der Wissensdurst der Kinder im Alter von bis zu dreizehn Jahren gestillt wird, kann sich Professor Einstein über Wi-Fi mit dem Internet verbinden und neue interaktive Inhalte herunterladen. Doch nur im ersten Jahr der Nutzung ist dieser Service kostenlos. Genug gelernt? Der kleine Roboter vermag Dich auch anders zu unterhalten. So kann Professor Einstein mithilfe von iPad oder Android-Tablet interaktive Spiele mit Dir spielen oder sich einfach mit Dir unterhalten – wissenschaftliche Witze inklusive. Nach drei Stunden geistiger Stimulation muss der Roboter, der akkubetrieben ist, aufgeladen werden.

Professor Einstein schneidet Grimassen

Um das Lernen noch spannender zu gestalten, sieht Professor Einstein nicht nur aus wie sein berühmtes Vorbild, sondern hat auch die Gestik des Ausnahmephysikers drauf. Er kann lächeln, finster dreinblicken und sogar die Zunge rausstrecken. Und das nicht ohne Grund. Der Erfinder des Lernroboters Andy Rifkin äußerte gegenüber TechCrunch: "Ausdrucksstarke Gesichter machen die Menschen offener fürs Lernen, Hinterfragen und Denken." Für Hanson Robotics ist die Zeit dafür gekommen, dass ein Lernroboter auf den Markt kommt, der verbraucherfreundlich und bezahlbar ist.

Professor Einstein ist zwar noch nicht für die Allgemeinheit zu haben, doch frühe Unterstützer konnten sich den kleinen Professor über die Finanzierungsplattform Kickstarter vorbestellen. Bis zum 27. Februar 2017 hat Professor Einstein noch die Möglichkeit, sein Finanzierungsziel von 775.000 Hongkong-Dollar (umgerechnet etwa 93.000 Euro) zu erreichen. Bisher sind 132.920 Hongkong-Dollar (knapp 16.000 Euro) zusammengekommen.

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