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Sauber? Neuer Müffeldetektor aus Japan kommt auf den Markt

Körpergeruch kann besonders auf der Arbeit schnell für dicke Luft sorgen.
Körpergeruch kann besonders auf der Arbeit schnell für dicke Luft sorgen. (©Getty Images/iStockphoto 2018)

Was hierzulande noch als Fauxpas durchgeht, scheint in Asien eine mittelschwere Katastrophe zu sein: Die Rede ist von Körpergeruch. Die Entwicklung von Gadgets, die diesen rechtzeitig aufspüren, ist besonders in Japan in voller Blüte, wie auch der Tanita ES-100 beweist.

Dieses Device erinnert optisch vielleicht an einen altmodischen Pager, doch Tanita ES-100 hat eine Nase für die unangenehmen Ausdünstungen seiner Mitmenschen, wie Digital Trends berichtet.

Von 0 wie sauber bis 10 wie "Nase zu!"

Um es zu benutzen, muss es nur aufgeklappt und an die Körperstelle gerichtet werden, die einer Geruchsprüfung unterzogen werden soll – wie Achseln, hinter den Ohren oder andere Stellen. Tanita ES-100 ordnet den Geruch nun einer Skala von 0 bis 10 zu, was direkt auf dem Display ablesbar ist. Je höher die Zahl, desto dringender sollte der Nutzer eine Dusche nehmen oder eine andere Säuberungsmaßnahme ergreifen.

Ermitteln kann das Gadget diese Werte über einen integrierten Sensor, der ähnlich auch beim Alkoholtestgerät desselben Herstellers verbaut wurde. Er erkennt chemische Verbindungen, die von den Schweißdrüsen abgesondert werden. Bis zu 2.000-mal kann der Geruchssenor benutzt werden, bevor er ausgewechselt werden muss.

Tanita ES-100 mag auch nicht zu viel Deo und Co.

Einen Nachteil hat das Device allerdings: Auch wer es mit dem Deo, Parfum oder Eau de Toilette zu gut gemeint hat, kann das ES-100 ausschlagen lassen. Denn der Sensor misst vor allem die Intensität eines Geruchs. Hierzulande müssen wir trotz des warmen Sommers ohne ES-100 oder ähnliche Devices ausharren. Derzeit nur in Japan können sich Interessierte den Geruchssensor für 13.824 Yen, umgerechnet etwa 107 Euro, sichern.

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