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Selfly: Diese Selfie-Drohne passt in eine Smartphone-Hülle!

Clever: Wenn sie nicht fliegt, lässt sich die Selfie-Drohne Selfly auf einer Smartphone-Hülle befestigen.
Clever: Wenn sie nicht fliegt, lässt sich die Selfie-Drohne Selfly auf einer Smartphone-Hülle befestigen. (©Facebook/SELFLY Camera 2017)

Selfies mit einer Drohne schießen ist ja schön und gut, aber dafür musst Du auch ständig einen kleinen Flugroboter mit Dir herumschleppen. Die Drohne Selfly ist eine clevere wie elegante Lösung für dieses Problem.

Nein, Selfly ist bei Weitem nicht die erste Selfie-Drohne, die Deine Smartphone-Kamera quasi abheben lässt. Allerdings ist sie bisher vielleicht die alltagstauglichste, denn mit ihren kompakten Maßen passt sie zusammen mit dem Smartphone locker in die Hosentasche.

Schwebende Stativ-Drohne schießt Schnappschüsse

Das nur neun Millimeter breite Gadget findet zusammengefaltet in einer Smartphone-Hülle Platz und ist dadurch eigentlich immer dabei, wenn Du einen spontanen Schnappschuss machen möchtest. Um Selfly einsatzbereit zu machen, löst Du die Drohne nur aus der Hülle, klappst die Rotoren hoch und lässt sie fliegen. Anschließend kontrollierst Du das Fluggerät mit der 8-Megapixel-Kamera einfach per Touchscreen, wobei Du die Welt durch das Auge des Roboters siehst. Die Flugzeit ist mit rund fünf Minuten beziehungsweise 20 Flugmanövern mit ausgelöstem Foto pro Akkuladung zwar recht begrenzt. Selfly versteht sich aber auch weniger als ein Modellbau-Spielzeug und mehr als eine Art schwebendes Stativ, das deshalb auch eine automatische Flugstabilisation für wackelfreie Fotos an Bord hat.

Handlicher Flugroboter für unterwegs

Gut möglich, dass demnächst Menschen in Bars oder Parks tatsächlich für ein schnelles Foto eine solche fliegende Mini-Drohne auspacken und sie danach einfach wieder an ihr Smartphone klippen – so, wie es die Selfly-Macher in einem Werbevideo versprechen. Bis dahin dauert es allerdings noch eine Weile: Seit wenigen Tagen wird das Projekt erst mit einer Kickstarter-Kampagne finanziert. Die hat ihr Finanzierungsziel von 125.000 US-Dollar allerdings bereits um das Doppelte überschritten. Ab Juli 2017 sollen die ersten Drohnen ausgeliefert werden.

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