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Smarte Wearables sind weiterhin auf dem Vormarsch

Mit der Apple Watch Series 3 holt der Konzern aus Kalifornien die Konkurrenz langsam aber sicher ein.
Mit der Apple Watch Series 3 holt der Konzern aus Kalifornien die Konkurrenz langsam aber sicher ein. (©Apple 2017)

Der Markt für Wearables wächst weiter: Ein Bericht des Marktanalyse-Unternehmens IDC belegt, dass die Gesamtzahl der Gerätesendungen in der zweiten Jahreshälfte 2017 deutlich anstieg. Dabei zeichnet sich auch ein deutlicher Trend in Richtung smarter Wearables ab – einfache Alternativen verlieren hingegen an Boden.

Weltweit wurden allein im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2017 26,3 Millionen Wearables verkauft, heißt es in den Hochrechnungen des IDC. Dabei sind noch immer die gleichen Hersteller unter den Spitzenreitern wie in den vergangenen Jahren – Fitbit und Xiaomi teilen sich Platz Eins und toppen damit Apple und Co., wenn es um die reinen Verkaufszahlen geht. Und dennoch hat sich bei genauerem Hinsehen Einiges getan.

Der Trend geht zu smarten Zusatzfunktionen

Denn während in den Vorjahren noch simple Basis-Geräte wie die Fitness-Tracker von Fitbit und Xiaomi angesagt waren, die lediglich Schritte und Kalorien zählen, geht der Trend nun immer mehr zu smarten Wearables, die auch Anwendungen von Drittanbietern unterstützen. So mussten die bisherigen Marktführer ein großes Stück des Marktanteile-Kuchens an Konzerne wie Apple, Samsung und Huawei abgeben, da die Nutzer immer mehr Wert auf smarte Funktionen im Zusammenspiel mit iOS und Android legen.

Apple und Huawei holen auf

Apple konnte seinen Wearable-Absatz im Vergleich zum Vorjahr sogar um satte 52 Prozent erhöhen. Zu diesem Wachstum dürfte vor allem die Apple Series 3 Watch beigetragen haben, die im September in den Verkauf ging.

Diese bereits enorme Steigerung wird nur noch von dem aktuellen Viertplatzierten im IDC-Ranking übertroffen. Huawei schaffte es, seine Wearable-Sparte mit Neuheiten wie dem Sport Pulse Headset Huawei AM-R1 um über 150 Prozent anwachsen zu lassen.

Ob Fitbit und Xiaomi auch im kommenden Jahr noch ganz oben auf der Liste zu finden sein werden, bleibt demnach abzuwarten.

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