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Smarter Smoothiemaker Millo passt sich an Deine Gewohnheiten an

Millo soll eine gesunde Ernährung unschlagbar einfach und bequem machen, aber ist der Smoothiemaker seinen Preis wirklich wert?
Millo soll eine gesunde Ernährung unschlagbar einfach und bequem machen, aber ist der Smoothiemaker seinen Preis wirklich wert? (©Millo 2017)

Millo soll für nichts Geringeres als eine Revolution im Standmixer-Segment sorgen. Die Macher preisen den Smoothiemaker als den smartesten Weg an, gesund zu essen. Aber kann das Gerät wirklich halten, was es verspricht?

Auf Kickstarter ist Millo bereits erfolgreich finanziert. Die Entwickler konnten sogar mehr als die anvisierte Summe für den smarten Smoothiemakers erzielen. Jetzt sollen laut Plan die ersten Prototypen produziert werden.

Millo soll sich an Lebensgewohnheiten anpassen

Mit Millo wollen die Entwickler um CEO Adam Trakselis nach eigenen Angaben den ersten Mixer der Welt vorstellen, der sich an die Lebensgewohnheiten seiner Nutzer anpasst. Das soll vor allem durch sogenannte "Smart Lids" – zu deutsch: smarte Deckel – erreicht werden. Diese merken sich die persönlichen Mix-Vorlieben und tracken jede Aktion ihrer Nutzer.

Dazu gehört unter anderem, wie viele Smoothies Du Dir mit Millo zubereitest. Basierend auf den Rezepten der zugehörigen App weiß der smarte Smoothiemaker dann ganz genau, wie viele Nährstoffe "sein" Nutzer in der letzten Zeit theoretisch zu sich genommen hat. Weil die Basis von Millo von unbegrenzt vielen Nutzern mit je einem persönlichen "Smart Lid" genutzt werden kann, produziert der Mixer also quasi automatisch für jeden das richtige Ergebnis.

4x leiser als ein herkömmlicher Mixer

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Millo soll sein "Air Drive"-Antrieb sein. Anstatt eines Motors nutzt der Smoothiemaker Magnete zum Andocken des Aufsatzes und antreiben der Schneideblätter. "Millo ist viermal leiser als andere beliebte Mixer", heißt es im Pressematerial des Herstellers.

Ganz so einzigartig wie behauptet ist diese Technik dann aber doch nicht. Der "Magnetic Drive Blender" von Küchengerätehersteller KitchenAid nutzt beispielsweise ebenfalls eine magnetische Kupplung, die zugleich die Messer im Behälter antreiben. Abgesehen davon ist der Millo nicht gerade günstig. Für Interessenten, die den Smoothiemaker via Kickstarter erstanden haben, belief sich der Preis auf stolze 294,80 Euro (253 britische Pfund). Im regulären Verkauf werden es dann wohl sogar 499 Pfund oder 581,44 Euro sein.

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