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"Snaplications": McDonald's führt Bewerbungen via Snapchat ein

Eine Bewerbung bei McDonald's ist in Australien künftig auch via Snaplications möglich.
Eine Bewerbung bei McDonald's ist in Australien künftig auch via Snaplications möglich. (©picture alliance/Arco Images GmbH 2017)

Ab sofort können Jobsuchende sich via "Snaplications" bei McDonald's bewerben – bisher allerdings nur in Australien. Der neue Snapchat-Filter soll den Bewerbungsprozess für junge Leute attraktiver machen.

McDonald's und Snapchat haben zusammen einen neuen Filter entwickelt, mit dessen Hilfe potenzielle Bewerber die typische Angestelltenmütze und ein Namensschild des Unternehmens "anprobieren" und sich dann per 10-Sekunden-Video um einen Job bewerben können.

Snaplications soll herkömmlichen Bewerbungsprozess nicht ersetzen

Dabei soll Snaplications den herkömmlichen Bewerbungsprozess nicht ersetzen, sondern eher ergänzen und für junge Leute zugänglicher machen. Nachdem das Snapchat-Video bei dem Unternehmen eingegangen ist, wird der potenzielle neue Mitarbeiter auf die Bewerberseite von McDonald's – oder Macca's, wie das Unternehmen in Australien auch genannt wird – weitergeleitet, wo der reguläre Bewerbungsbogen heruntergeladen werden kann. "Wir glauben, dass es sich hierbei tatsächlich um eine Weltneuheit handelt. Snaplications ist im Prinzip ein Snapchat-Filter, der Nutzern die Möglichkeit bietet, sich um einen Job zu bewerben – oder den Prozess zumindest zu beginnen – indem sie ein 10-Sekunden-Snapchat-Video schicken", erklärt Shaun Ruming, Chief Operating Officer von McDonald's in Australien die Idee auf News.com.au. "Es wird sicherlich kein gründliches persönliches Bewerbungsgespräch ersetzen, aber wir beziehen es offensichtlich mit ein."

McDonald's will Bewerbungsprozess innovativer gestalten

Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als größten Arbeitgeber für unter 18-Jährige in Australien. Der Zusammenschluss mit dem bei jungen Menschen aktuell dermaßen beliebten App-Anbieter kommt daher nur wenig überraschend. Die Idee dazu kam Ruming dabei dank seiner eigenen 14-jährigen Tochter. "Ich habe in letzter Zeit von meiner 14-jährigen Tochter viel über Snapchat gelernt. Wir sind auf der Suche nach positiven, quirligen Persönlichkeiten, Menschen, von dem wir denken, dass sie gut in einer kundenserviceorientierten Rolle gut sein könnten. Wenn ich danach gehe, was meine Tochter an ihre Freunde schickt, erhält man [durch ein 10-Sekunden-Video] durchaus einen ersten Eindruck."

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