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Stecker raus: Die Produktion von Home-Roboter Kuri wird eingestellt

Auf der CES 2017 war er der große Star, jetzt sieht es aber aus, als ob der süße Home-Roboter Kuri ein vorzeitiges Ende findet. Denn der Hersteller muss nun schweren Herzens die Einstellung der Produktion verkünden.

Kuri versprach nicht nur eine nützliche Bereicherung für das Smart Home, sondern gleichzeitig ein niedlicher Familienzuwachs zu sein. Doch der kleine Roboter schafft es jetzt nicht mal in das Heim seiner Fans.

Kuri fügte sich nicht in die Bosch-Familie ein

Wie das Start-up Mayfield Robotics auf seinem Blog bekannt geben musste, wird die Produktion von Kuri eingestellt. Und nicht mal die bereits fertigen Roboter werden ausgeliefert. Stattdessen werden alle bereits getätigten Vorbestellungen storniert und die Kunden erhalten eine Rückerstattung. Doch womit hat das vorzeitige Ende von Kuri zu tun? Auch dafür liefert der Hersteller Gründe.

Als unabhängiges Start-up unter der Führung von Bosch sollte Mayfield Robotics in bestehende Geschäftsbereiche des Technikkonzerns integriert werden. Doch daran scheiterte Kuri letztlich, da innerhalb Boschs offenbar kein passender Geschäftszweig gefunden werden konnte.

Zukunft der Home-Roboter dennoch rosig?

Mayfield Robotics hatte sich auf die Fahnen geschrieben, Roboter zu schaffen, die "fröhlich, nützlich und inspirierend" sind. Das Ergebnis war Kuri, der nicht nur mit seinem niedlichen Äußeren inklusive Mimik punkten, sondern das Smart Home steuern, Musik abspielen und als Haussitter dienen sollte. Die Zukunft von Kuri bleibt nun ungewiss, aber hoffnungsvoll. "Wir wissen nicht, was die kommenden Monate bringen werden. Unabhängig davon sind wir fest davon überzeugt, dass die Home-Roboter-Renaissance gerade erst beginnt – und sie wird großartig", schließt der Post.

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