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Strom sparen: Glow trackt den Energieverbrauch in Deinem Zuhause

Alles im grünen Bereich: Glow soll helfen den Stromverbrauch zu senken – zu Gunsten des Geldbeutels und der Umwelt.
Alles im grünen Bereich: Glow soll helfen den Stromverbrauch zu senken – zu Gunsten des Geldbeutels und der Umwelt. (©meetglow.com 2017)

Du willst bei der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung erleben? Dann könnte Dich ein neues Device namens Glow elektrisieren. Das leuchtende, eiförmige Gerät soll seinen Usern in Echtzeit den heimischen Energieverbrauch aufzeigen und so beim Stromsparen helfen.

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter werben die Entwickler, Glow sei der "erste Fitnesstracker für Dein Zuhause". Das smarte Gadget soll den heimischen Energieverbrauch mittels magnetoresistiver Technologie über einen kabellosen Sensor erfassen und so zum Senken des Bedarfs beitragen. Bei Stromverschwendung oder einem erhöhten Verbrauch wird der Nutzer automatisch alarmiert.

Glow bringt Licht ins Dunkel

Anstelle von Sensoren, die aufwendig mit dem Schaltkasten verbunden werden müssen, besteht Glow aus zwei Komponenten, die laut Hersteller innerhalb von Sekunden leicht und sicher installiert werden können. Der kabellose Sensor wird am Zählerkasten angebracht, das leuchtende Glow-Ei muss wiederum im Wohnbereich an eine Steckdose angeschlossen werden. Dabei verbraucht das System laut Informationen auf Kickstarter selbst weniger Strom als eine einzelne LED-Glühbirne.

Über die zugehörige App können nun monatliche Kostenziele für den Energieverbrauch gesetzt werden. Übersteigt der Verbrauch diesen Wert, beginnt das sonst grüne Leucht-Ei-Element von Glow rot zu leuchten. Wird kurzzeitig ein außergewöhnlich hoher Energieumsatz bemerkt – beispielsweise falls die Kühlschranktür nicht geschlossen wurde – bekommt der User zudem über die App eine Benachrichtigung.

Gute Investition?

Das smarte Gerät soll in einem durchschnittlichen Haushalt helfen, den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent zu senken. Auf diese Weise könnten Glow-Nutzer jährlich um die 500 US-Dollar (umgerechnet rund 420 Euro) sparen, so die Hersteller. Angesichts dieser Ersparnisse scheint der Early-Bird-Kaufpreis auf Kickstarter in Höhe von 149 Dollar (knapp 125 Euro) geradezu preiswert. Einziger Haken: Von ihrem Finanzierungsziel ist die Crowdfunding-Kampagne mit erreichten 15.000 von angestrebten 75.000 Dollar noch weit entfernt. Allerdings darf auch noch bis zum 15. September fleißig investiert werden.

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