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Super Bowl-Werbung bringt Google Home-Geräte durcheinander

Wenn eine Stimme im Fernsehen "Okay Google" sagt, fühlt sich auch der Lautsprecher im Wohnzimmer angesprochen.
Wenn eine Stimme im Fernsehen "Okay Google" sagt, fühlt sich auch der Lautsprecher im Wohnzimmer angesprochen. (©YouTube/ Google 2016)

Mit einer Werbung beim Super Bowl 2017 wollte Google seinen smarten Lautsprecher Google Home anpreisen. Weil in dem Spot mehrfach das Codewort "Okay Google" fiel, sprangen die Geräte daraufhin in zahlreichen Haushalten an – und wussten nicht so recht, wohin.

Auch wenn sie gern "smart" genannt werden: So richtig schlau sind Lautsprecher wie Google Home und Amazon Echo eindeutig noch nicht. Nachdem Amazons elektronische Assistentin Alexa kürzlich Schlagzeilen gemacht hatte, weil sie von einer Nachrichtensendung dazu gebracht worden war, Puppenhäuser zu bestellen, ist nun Googles Konkurrenzprodukt dran.

Google Home-Werbung sorgt für Verwirrung bei "smarten" Lautsprechern

In einem Werbespot, den das Unternehmen während des Super Bowl 2017 schaltete, sehen wir Familien, die den Lautsprecher in ihren Alltag integriert haben und ihn etwa bitten, das Licht anzuschalten, die Musik lauter zu machen und als Koch oder Übersetzer auszuhelfen. Wie im echten Leben werden aber auch die Google Home-Geräte im Spot mit dem Befehl "Okay Google" zum Zuhören animiert. Der Effekt: In zahlreichen Haushalten vor dem Fernseher sprangen die Google Home-Lautsprecher an, schienen aber kurioserweise schnell zu merken, dass etwas nicht stimmt. "Entschuldigung, da ist etwas schiefgegangen", vermeldete etwa das Gerät von Kwame Opam, der das Erlebnis beim Magazin The Verge schildert.

Wann entdecken Witzbolde das Potenzial der elektronischen Assistenten?

Bei Twitter finden sich Erfahrungsberichte von zahlreichen Google Home-Besitzern, die sich über das Verhalten ihrer Lautsprecher teils amüsierten, teils empörten: "Die Google Home-Werbung hat meinem Google Home einen Nervenzusammenbruch beschert", twitterte ein Nutzer. "Sie müssen echt vorsichtiger sein mit ihrem 'Okay Google'", meinte ein anderer. Die Panne zeigt auf jeden Fall, dass smarte Assistenten sich noch als wahre Goldgrube für Scherzkekse mit Zugang zu Radio- und Fernsehsendern entpuppen könnten.

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