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Teardown: Selbstschnürender Nike HyperAdapt bald smarter?

Start-up Mindtribe hat den Nike HyperAdapt auseinandergenommen und zeigt, was an smarter Technik drinsteckt.
Start-up Mindtribe hat den Nike HyperAdapt auseinandergenommen und zeigt, was an smarter Technik drinsteckt. (©Facebook/Nike HyperAdapt 2017)

Das würden Besitzer des rund 700 Euro teuren Nike HyperAdapt niemals wagen: Ingenieure des Start-ups Mindtribe haben den von Marty McFly inspirierten selbstschnürenden Sneaker in einem Teardown auseinandergenommen – und stellten fest: Der "Zurück in die Zukunft"-Schuh hat noch viel mehr smartes Potenzial!

Sich einmal wie Marty McFly fühlen: Das ist seit Ende November 2016 endlich möglich – wenn man 720 Dollar in die Hand nimmt und sie in den selbstschnürenden Nike HyperAdapt investiert. Zwar ist der coole Sneaker damit günstiger als ein DeLorean oder ein schwebendes Hoverboard. Wer so viel Geld in einen Schuh gesteckt hat, wird sich wohl aber hüten, ihm mit Skalpell und Werkzeug zu Leibe zu rücken. Nicht so die Ingenieure von Mindtribe!

Exklusiver Blick ins Innere des Nike HyperAdapt

Das Start-up hat den selbstschnürenden Sneaker von Nike für das Fortune Magazine einem Teardown unterzogen, um einen Blick auf das smarte Innenleben des Schuhs zu werfen. Denn Nike selbst verriet beim Release nur wenig über die Technologie, die dafür sorgt, dass sich die Schuhe von selbst schnüren.

Der erste Blick im Teardown fiel auf die Schnürsenkel des Nike HyperAdapt, die mittels eines feinen "Flywire"-Kabels mit dem motorisierten Mechanismus zum Zusammenziehen verbunden sind. Und dabei zeigt sich schon ein Grund für den stolzen Preis: Die Schnürsenkel bestehen aus einem extrem robusten Kristall, einer Kevlar-ähnlichen Substanz. Außerdem fand Mindtribe heraus, dass der Motor des Selbstschnürers extrem stark ist. Mit bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute könnte er 15 Kilogramm oder mehr bewegen.

Das Interessanteste ist das, was (noch) nicht da ist

Allerdings ist es laut Mindtribe viel interessanter, was beim Teardown (noch) nicht zu finden war. Die Untersuchung des Hauptchips zeigte nämlich, dass es noch zahlreiche weitere Verbindungsmöglichkeiten gibt, die aktuell aber nicht genutzt werden. Das könnte Nike zukünftig ändern und die smarten Features des HyperAdapt weiter ausbauen. Denkbar wäre beispielsweise eine Integration von Nike+. Noch abgefahrener wäre jedoch ein kinetisches System, das die Bewegungsenergie des Trägers dazu nutzt, den Akku des Sneakers zu laden. Wir sind jedenfalls gespannt, was die Zukunft für den Marty-McFly-Schuh bringen wird!

Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. fullscreen
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. (©Mindtribe 2017)
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. fullscreen
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. (©Mindtribe 2017)
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. fullscreen
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. (©Mindtribe 2017)
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. fullscreen
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. (©Mindtribe 2017)
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. fullscreen
Der Nike HyperAdapt-Preis von 720 Dollar hielt Mindtribe nicht von einem Teardown ab. (©Mindtribe 2017)
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