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Tovala: Smarter Ofen soll Essen bestmöglich kochen können

Der smarte Ofen von Tovala hat die Größe einer Mikrowelle.
Der smarte Ofen von Tovala hat die Größe einer Mikrowelle. (©Tim McCoy/Tovola 2017)

Nach seiner erfolgreichen Finanzierung auf Kickstarter ist der smarte Ofen Tovala endlich auf dem Markt. Er sieht zwar aus wie eine Mikrowelle, doch es steckt viel mehr in dem vernetzten Küchengerät.

Der Tovala soll nichts anderes als die Küchentechnologie revolutionieren, damit Menschen leichter und besser essen können, schreibt der Hersteller auf seiner Website. Statt eines regulären Ofens handelt es sich bei dem smarten Küchenhelfer um einen Dampfgarer, der dank eines Barcodescanners Gerichte perfekt backen, garen oder grillen können soll – und das nur in 10 bis 30 Minuten.

Der Dampfgarer wird smart

Idealerweise nutzt der Kunde dazu die Fertiggerichte des Herstellers, die ihn per Lieferung erreichen. Dann brauchst Du beispielsweise Dein marokkanisches Hühnchen mit Kichererbsen nur auszupacken und in den Ofen zu stellen. Lass den Barcode auf der Verpackung nun von dem Ofen scannen und starte ihn. Abhängig von der benötigten Kochmethode für das Gericht gart der Tovala die Speisen nun komplett selbstständig.

Auf diese Weise sollen die Gerichte nicht nur ideal und gesund gegart werden, sondern der Ofen soll auch Zeit und Abwasch einsparen. Allerdings kann der Tovala auch für eigene Kochkreationen verwendet werden. Zusätzlich stehen einem in der zugehörigen App viele Rezepte zur Verfügung. Hier kann man auf Wunsch auch mit Garfunktionen experimentieren. Der Ofen erreicht Temperaturen von bis zu knapp 290 Grad.

Tovala bislang nur in den USA

Ab sofort ist der Tovala zum Preis von 399 US-Dollar (knapp 350 Euro) im Handel erhältlich. Wer zudem die Fertigspeisen nutzen möchte, muss ein Abonnement abschließen, das mit wöchentlich 36 US-Dollar für drei Einzelspeisen oder 72 US-Dollar für drei Gerichte für Zwei zu Buche schlägt. Die Mahlzeiten enthalten dabei 400 bis 800 Kalorien. Bislang liefert das Start-up laut der Chicago Tribune an Konsumenten in 42 Bundesstaaten der USA aus. Ob der Tovala auch außerhalb der USA vermarktet werden soll, ist unbekannt.

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