Kolumne

TURN ON Innovation: Mastersous ist ein Multikocher der Superlative

Mastersous rührt das Essen für seinen Besitzer sogar um.
Mastersous rührt das Essen für seinen Besitzer sogar um. (©Facebook/MasterSous 2018)

Smarte Öfen, Multikocher und Vakuumgarer – schon längst ist Hightech in den unterschiedlichsten Formen in unsere Küchen eingezogen. Dafür noch überraschende Neuerungen zu entwickeln, ist mitunter gar nicht so einfach. Doch dem Mastersous, der gerade im zweiten Anlauf Kickstarter zum Kochen bringt, ist genau das gelungen.

Der Multikocher ist laut Hersteller ein smarter 8-in-1-Kocher, der sich mit seiner automatischen Rührfunktion von der Konkurrenz abhebt.

Das "Schweizer Taschenmesser unter den Küchengeräten"

Frittieren, Sieden, scharf Anbraten, Sautieren, Vakuumgaren, Dämpfen, Schongaren (Slow Cooking) und nicht zuletzt Kochen: Das alles kann der Mastersous auf Knopfdruck – und zwar ganz ohne Zusatzaufsätze oder andere Devices. Mashable bezeichnet den Multikocher deshalb nicht von ungefähr als "Schweizer Taschenmesser unter den Küchengeräten". Die Magie passiert auf überschaubarem Raum, denn Mastersous misst nur knapp 42 Zentimeter in der Höhe und gut 46 Zentimeter in der Breite.

Dennoch bietet der Multikocher mit über fünfeinhalb Litern Fassungsvermögen genug Platz, um auch größere Gesellschaften locker sattzubekommen. Dabei erreicht der Mastersous Temperaturen von 37 bis 232 Grad. Dass die Kochtemperatur möglichst präzise erreicht wird, dafür sorgen Infrarot-Temperatursensoren im Inneren.

Umrührfunktion macht Mastersous einzigartig

Bedienen lässt sich Mastersous über sein digitales Display, an dem über eine intuitive, elektronische Drehscheibe die passende Garungsform für das gewünschte Gericht ausgesucht wird. Auch lassen sich Temperatur und Garzeit hier präzise einstellen. Den Rest erledigt der Kocher von ganz alleine – und damit ist selbst das Umrühren eingeschlossen. Anders als bei den Multikochern im Handel besitzt der Mastersous eine automatische Umrührfunktion. Also, selbst wenn kritische Gerichte wie Risotto zubereitet werden müssen, kann das Küchengerät alles notwendige Umrühren selbst verrichten.

Dazu kommen dann allerdings doch Aufsätze zum Tragen, die über einen starken und langlebigen Magneten an dem abnehmbaren Topf befestigt werden können. Dabei hast Du die Wahl zwischen drei verschiedenen Ausführungen: einen zum Sautieren, einen, um Eintöpfe, Suppen, Soßen und andere flüssigen Gerichte in Bewegung zu halten, und einen dritten, um das Wasser beim Vakuumgaren in Bewegung zu halten.

Steuerung via App aus der Ferne

Dank WiFi-Konnektivität kannst Du Mastersous alternativ per App steuern. Über die Anwendung lassen sich alle Einstellungen, die sich am Multikocher selbst tätigen lassen, auch aus der Ferne vornehmen. So kannst Du die Kochzeit verlängern, die Temperatur erhöhen, wirst benachrichtigt, wenn das Gericht fertig ist, und kannst es warmhalten, bis Du zu Hause bist.

Bislang ist der smarte Multikocher jedoch noch nicht im Handel erhältlich. Nachdem der erste Finanzierungsversuch auf Kickstarter im vergangenen Jahr scheiterte, meldet sich Mastersous dank neuer Investoren nun auf der Crowdfunding-Plattform zurück – mit Erfolg. Das Kochgerät ist bereits zu 176 Prozent finanziert.

Dass der zweite Anlauf gelingt, wird unter anderem daran liegen, dass das Finanzierungsziel mit 40.000 US-Dollar sehr viel niedriger liegt als damals. Interessierte können sich den Multikocher zum Vorzugspreis von umgerechnet 219 Euro sichern. Im Handel soll er sich gut 350 Euro kosten lassen. Im Oktober 2019 sollen die Geräte Einzug in die Küchen seiner Käufer halten.

Innovation
Jede Woche Donnerstag nehmen wir ein neues spannendes Crowdfunding-Projekt genauer unter die Lupe und berichten darüber ausführlich in TURN ON Innovation. Vergangene Themen unserer Innovations-Kolumne findest Du in dieser Übersicht.

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