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UV-Tracker für einen Dollar? Wissenschaftler entwickeln neues Wearable

Ein neuer UV-Tracker aus Australien soll Dir helfen, das Sonnenbad noch unbeschwerter genießen zu können.
Ein neuer UV-Tracker aus Australien soll Dir helfen, das Sonnenbad noch unbeschwerter genießen zu können. (©Getty Images/EyeEm 2018)

Ein Wearable, das einen vor zu starker UV-Belastung warnt und nicht völlig überteuert ist? Genau das haben nun Wissenschaftler erfunden. Der UV-Tracker soll nämlich nur einen US-Dollar kosten – und trotzdem valide Ergebnisse liefern. 

Was gibt es Schöneres als an warmen Sommertagen in der Sonne zu liegen und kräftig Vitamin D zu tanken? Doch oft geht das ausgiebige Sonnenbad mit einem fiesen Sonnenbrand einher. Das Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) hat nun eine sehr preiswerte Lösung in Form eines UV-Trackers entwickelt.

UV-Tracker im Miniformat

Ihr Ergebnis haben die australischen Wissenschaftler im Nature-Magazin vorgestellt und darin ausführlich beschrieben, wie ihr kleines Wearable vor Sonnenbrand schützen soll. Dazu wurde eine neuartige Tinte entwickelt, die eine Mischung aus Molybdatophosphorsäure und Milchsäure ist.

Während die erste Säure in der Regel von Wissenschaftlern verwendet wird, um Zellen einzufärben, wird die zweite Säure von Muskeln nach Trainingseinheiten produziert.

Spezielle Tinte signalisiert Sonnenintensität

Wie die Wissenschaftler in ihrer Forschungsarbeit erklären, wird die zunächst unsichtbare Tinte auf dem Wearable sichtbar, sobald sie auf UV-Strahlung trifft. Die Farbe variiert dabei – je nachdem, wie lange und intensiv der Träger der Sonne ausgesetzt ist.

Das Wearable soll sogar unterschiedliche Hauttypen erkennen können, sodass der UV-Tracker entsprechend reagiert. "Wir können unsere Tinte auf jede papierartige Oberfläche drucken, um preiswerte Sensoren in Form von Armbändern, Stirnbändern oder Stickern zu entwickeln", wird Vipul Bansal, Professor am RMIT, von Gadgets and Wearables zitiert.

Wann es die praktischen Einweg-UV-Tracker auf den Markt schaffen werden, ist noch unklar.

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