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Verfrühter Aprilscherz? Xiaomi stellt smarten Reiskocher vor

Der smarte Reiskocher von Xiaomi verspricht ein optimales Kochergebnis.
Der smarte Reiskocher von Xiaomi verspricht ein optimales Kochergebnis. (©Xiaomi 2016)

Xiaomi baut nicht nur Smartphones, sondern hat auch ein Faible für ausgefallene Gadgets, wie die Chinesen jetzt mit einem smarten Reiskocher beweisen. Was sich auf den ersten Blick lustig anhören mag, ist durchaus ernst gemeint – und als Kampfansage an die japanische Konkurrenz zu verstehen.

In chinesischen Haushalten darf ein Reiskocher nicht fehlen: Eine smarte Variante dieses Geräts bringt Xiaomi, auch bekannt als das Apple Chinas, jetzt in den Handel. Das berichtet TechCrunch mit Verweis auf eine Mitteilung des chinesischen Konzerns. Anders als die sperrige Bezeichnung Mi Induction Heating Pressure Rice Cooker vermuten lässt, präsentiert sich das smarte Küchen-Gadget in eleganter und minimalistischer Optik. Was den Reiskocher so besonders macht: Spielend leicht lässt sich das Modell mit einem Smartphone vernetzen.

Für optimales Ergebnis wird die Reisverpackung gescannt

Das Ziel des intelligenten Reiskochers ist klar definiert: Das Grundnahrungsmittel der Asiaten soll auf bestmöglichste Weise gekocht werden. "Um die Art, Marke und Herkunft des Reises zu bestimmen, können die Anwender ihre Reisverpackung scannen. Basierend darauf kann der Reiskocher die Heizmethode einstellen, die am besten zu der Art des Reises passt", verspricht Xiaomi in einem Statement. Aktuell werden mehr als 200 Reismarken unterstützt, zukünftig sollen weitere hinzukommen.

Reiskocher von Xiaomi ab 6. April in China erhältlich

Der Reiskocher, der von Xiaomis Partner Chun Mi gefertigt wird, soll die Lücke zur japanischen Konkurrenz schließen. Denn: Insbesondere die Japaner haben in diesem Segment bislang den Takt angegeben, was technische Innovationen anbelangt. In China wird der Reiskocher von Xiaomi ab dem 6. April zu einem Preis von 999 RMB (entspricht umgerechnet etwa 136 Euro) zu kaufen sein. Ob das Gadget auch außerhalb des Heimat- und Kernmarkts veröffentlicht wird, ist sehr fraglich.

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