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Vitamin D könnte vor Grippe und Erkältungen schützen

Wer unter einem Mangel leidet, kann Vitamin D zum Beispiel in Form von Dragees zu sich nehmen.
Wer unter einem Mangel leidet, kann Vitamin D zum Beispiel in Form von Dragees zu sich nehmen. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

Besonders in der Winterzeit leiden viele Menschen unter einer Grippe oder zumindest einer fiesen Erkältung. Neben Vitamin C haben Forscher nun eine weitere Möglichkeit gefunden, wie man sein Immunsystem stärken kann. Das Zauberwort heißt Vitamin D.

Sobald die Sonne scheint und wir uns an der frischen Luft bewegen, produziert unser Körper Vitamin D. Für einen gesunden Körper ist dieser Vitalstoff unerlässlich, schließlich stärkt er unter anderem Knochen und Muskeln.

Schutz vor Grippe und Erkältung

Da es im Winter jedoch länger dunkel ist, produziert der Körper weniger Vitamin D, weshalb es ratsam sein kann, auf entsprechende Tabletten zurückzugreifen. Ein Team der Queen Mary University of London hat eine ganze Reihe von Atemwegserkrankungen untersucht und dabei herausgefunden, dass Menschen, die Vitamin-D-Tabletten zu sich nehmen, seltener an einer Erkältung oder Grippe erkranken als jene mit einer Grippeimpfung. Während eine Impfung nur jeden 40. vor einer Erkrankung schützen kann, blieb bei jenen, die Vitamin-D-Tabletten einnehmen, jeder 33. verschont.

Vitamin D zur Vorbeugung

Professor Adrian Martineau, einer der Forscher, sagte laut BBC: "Wenn man annimmt, dass die britische Population 65 Millionen Menschen umfasst, und dass 70 Prozent davon mindestens einmal im Jahr eine schwere Atemwegserkrankung haben, bedeutet eine tägliche oder wöchentliche Vitamin-D-Unterstützung, dass 3,25 Millionen Menschen pro Jahr weniger daran erkranken."

Eine Lösung könnte es sein, Lebensmittel mit zusätzlichem Vitamin D anzureichern. "Durch die neuen Erkenntnisse zu Vitamin D, bestärkt unsere Studie, dass Lebensmittelzusätze nötig sind, um das niedrige Vitamin-D-Level in Ländern wie Großbritannien zu verbessern, wo Vitamin-D-Mangel ein gängiges Problem ist", erklärt Prof. Martineau weiter.

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