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Was fürs Herz: Google Fit bekommt neuen Look – und neue Features

Google Fit präsentiert sich noch diese Woche im neuen Look.
Google Fit präsentiert sich noch diese Woche im neuen Look. (©Google 2018)

Google hat seiner hauseigenen Fitness-App gerade ein komplettes Make-over gegönnt. Damit einher geht nicht nur eine neue Optik der Google-Fit-App, sondern auch zwei neue Features, die einzig und alleine eines im Sinn haben: deine (Herz-) Gesundheit.

Um die neuen Features der Google-Fit-App so optimal wie möglich zu gestalten, hat sich das Unternehmen mit der American Heart Association (AHA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gleich zwei mehr als gewichtige Experten ins Boot geholt. Und mal eben zwei ganz eigene Aktivitätsziele etabliert, basierend auf den Empfehlungen der beiden Organisationen.

Google Fit misst künftig Aktivitätsminuten und Kardiopunkte

Konkret handelt es sich dabei um Aktivitätsminuten und Kardiopunkte. Die sollen Nutzer auf möglichst einfache Art und Weise dazu motivieren, sich ausreichend zu bewegen und damit etwas für die eigene Herzgesundheit zu tun.

Dabei wird wirklich jede Art der Bewegung als Aktivitätsminuten angerechnet, selbst der gemächliche Spaziergang am Abend. Wer Kardiopunkte sammeln möchte, muss dann aber doch (wenigstens ein bisschen) in Aktion treten. Hier zählt jede moderate Aktivität, wie es in der offiziellen Pressemitteilung von Google heißt.

Schon fünfmal 30 Minuten pro Woche reichen aus

Erhöhst Du beispielsweise das Tempo beim Spazierengehen etwas, bringt Dir jede Minute einen Punkt ein. Für intensivere Sportarten bekommst Du die doppelte Punktzahl. Dabei musst Du gar kein heftiges Workout absolvieren oder täglich ins Fitnessstudio rennen, um die empfohlenen Werte zu erreichen. "30 Minuten zügiger Fußmarsch an fünf Tagen in der Woche sind schon genug, um die empfohlenen Aktivitätsziele der AHA und WHO zu erreichen", stellt Google klar.

Mit vielen Drittanbieter-Apps kompatibel

Um die Benutzung von Google Fit wirklich so attraktiv (und einfach) wie möglich zu gestalten, erkennt die App automatisch, wenn Du Dich bewegst. Dafür nutzt die Anwendung die Sensoren in Deinem Smartphone oder Deiner Smartwatch. Zusätzlich ist Google Fit mit zahlreichen anderen Fitness-Apps wie Strava, Runkeeper, MyFitnessPal und Endomondo kompatibel und zeigt die Ergebnisse jeder App gesammelt an einem Ort an.

Verfügbarkeit
Noch diese Woche sollen die neuen Features von Google Fit als Update an alle bestehenden Nutzer ausgerollt werden. Wer noch nicht bei Google Fit am Start ist, kann sich die App im Playstore sichern.

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