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Wie Jarvis: Mark Zuckerbergs Smart Home-KI fast fertig

Mark Zuckerberg hat jetzt einen eigenen J.A.R.V.I.S.
Mark Zuckerberg hat jetzt einen eigenen J.A.R.V.I.S. (©Facebook/Mark Zuckerberg 2016)

Jedes Jahr nimmt sich Mark Zuckerberg etwas Neues vor. Sei es Mandarin zu lernen oder pro Tag mindestens eine Meile zu joggen. In diesem Jahr war es die Entwicklung einer Smart Home-KI. Marvels Superheld Iron Man wäre mit Sicherheit stolz auf den Facebook-Gründer.

Denn was die KI von Mark Zuckerberg können soll, erinnert ein bisschen an J.A.R.V.I.S., die künstliche Intelligenz im Haus von Iron Man. Im Zuge einer Frage-Antwort-Runde in Rom am vergangenen Montag ließ der 32-Jährige durchblicken, was in seinen heimischen vier Wänden bereits alles möglich ist.

Das neue Jahresprojekt von Mark Zuckerberg

"Ich bin nun an dem Punkt, an dem ich das Licht kontrollieren kann, die Tore kontrollieren kann, die Temperatur kontrollieren kann", erklärte Mark Zuckerberg. Allerdings zum Unmut seiner Frau: "Sie kann derzeit die Temperatur noch nicht kontrollieren, da es nur auf meine Stimme programmiert ist." Doch Mark Zuckerberg fügte noch schnell hinzu, dass sie natürlich Zugang erhalten werde, sobald seine KI fertig ist.

Sein Smart Home scheint bereits so ausgereift zu sein, dass es der Konkurrenz wie Echo von Amazon oder SmartThings von Samsung in nichts nachsteht. "Es ist großartig, denn ich kann mit all den Facebook-Entwicklern zusammenarbeiten, die diese ausgezeichnete KI-Arbeit in der Sprach- und Gesichtserkennung leisten", erläuterte Mark Zuckerberg in Rom. Er habe die Technik inzwischen so programmiert, dass er zu seinem Tor gehen könne und keinen Code eingeben müsse, um eintreten zu können. "Es sieht einfach nur mein Gesicht und lässt mich herein."

Übertrumpft die KI den Menschen?

Der Facebook-Gründer verriet außerdem dem Publikum in Rom, dass er hoffe, bereits im kommenden Monat eine Demo seiner Smart Home-KI präsentieren zu können. Noch im vergangenen April erklärte er, dass er der Meinung sei, dass künstliche Intelligenz innerhalb eines Jahrzehnts genauso weit entwickelt sei wie der Mensch – und sogar darüber hinaus.

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