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Brot einfrieren: So verlängerst Du seine Haltbarkeit

Die Haltbarkeit von Brot lässt sich deutlich verlängern.
Die Haltbarkeit von Brot lässt sich deutlich verlängern. (©Pexels 2017)

Eine knusprige Kruste, das luftige Innere und der würzige Geschmack: Frisches Brot ist unschlagbar. Doch notfalls kannst Du auch das Brot einfrieren. Das klingt zunächst befremdlich, hat aber tatsächlich etwas für sich.

Gerade, wenn vom letzten ausgelassenen Brunch mit den Freunden Brot und Brötchen übrig geblieben sind, wäre es eine Schande, die Getreideprodukte vergammeln zu lassen. Auch selbst Gebackenes kann wegen fehlender Konservierungsstoffe schnell verderben. Doch im Gefrierfach lässt sich die Haltbarkeit des Brotes deutlich verlängern.

Besser frisches Brot einfrieren

Dazu solltest Du allerdings nicht abwarten, bis das Brot vertrocknet ist. In einem Zeitfenster von spätestens 24 Stunden, nachdem Du in den Brotlaib geschnitten hast, sollte der verbliebene Rest in die Tiefkühltruhe wandern. Am Besten schmeckt das Brot jedoch nach dem Auftauen, wenn Du es möglichst frisch – allerdings nicht mehr warm! – einfrierst. Das kann einen aber zugegebenermaßen manchmal etwas Überwindung kosten. Der Laib lässt sich zwar am Stück einfrieren, praktischer ist es aber meist, ihn zuvor in Scheiben zu schneiden. Während ein ganzer Brotlaib bei Zimmertemperatur bis zu fünf Stunden zum Auftauen benötigt, können einzelne Scheiben ganz schnell und spontan aufgetoastet werden.

 Zuvor aufgeschnitten lässt sich eingefrorenes Brot später besser portionieren und auftauen,. fullscreen
Zuvor aufgeschnitten lässt sich eingefrorenes Brot später besser portionieren und auftauen,. (©Nataliia_Pyzhova/iStock/Thinkstock 2017)

Vorfrieren für einzelne Brotscheiben

Schneide das Brot also auf und verpacke die Scheiben möglichst portionsweise luftdicht in einen Gefrierbeutel oder eine Folie. Das verhindert, dass das Brot beim Einfrieren austrocknet. Damit die einzelnen Scheiben nicht wieder zusammenkleben, behelfe Dir mit einem Trick: Leg ein Blech oder eine Form mit Backpapier aus und gib nun die einzelnen Scheiben mit Abstand zueinander und vor allem nur einlagig darauf. So vorbereitet sollte das Blech in die Gefriertruhe wandern. Nachdem das Brot gefroren ist, kannst Du die einzelnen Scheiben auch wieder zusammen in einen Gefrierbeutel geben. Drücke jegliche verbliebene Luft aus dem Behältnis heraus.

Brot auftauen: Nicht direkt in den Ofen

Wenn Du das Brot jetzt zum Abendbrot essen möchtest, holst Du es einfach mit ein paar Stunden Vorlauf aus dem Gefrierfach und lässt es bei Zimmertemperatur auftauen. Schneller geht es, wenn Du die Scheibe im Toaster röstest. Das gefrorene Brot benötigt allerdings etwa eine Minute länger im elektrischen Apparat als frisches Brot, aber das lässt sich gut verschmerzen. Dafür schmeckt es hinterher fast, wie frisches Brot. Außerdem punkten viele Toaster schon mit speziellen Röstfunktionen, die an gefrorenes (Toast-)Brot angepasst sind. Doch Achtung: In den Ofen sollten gefrorene Brotlaibe oder Brötchen nicht direkt wandern. Das hätte einen eher negativen Effekt auf den Genuss und beschert einem trockenes und hartes Brot – also genau das, was Du mit dem Einfrieren verhindern wolltest. Lass also ganze Brotlaibe oder Brötchen zunächst für mindestens ein bis drei Stunden auftauen. Bestreich sie anschließend mit kaltem Wasser und backe sie im Ofen bei ca. 125 Grad gut fünf Minuten auf. Du wirst für die Wartezeit mit einer knusprigen Kruste belohnt.

 Einzelne gefrorene Scheiben können schnell und einfach im Toaster aufgebacken werden. fullscreen
Einzelne gefrorene Scheiben können schnell und einfach im Toaster aufgebacken werden. (©SorinVidis/iStock/Thinkstock 2017)

Die Haltbarkeit von gefrorenem Brot kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Während Brotscheiben bis zu drei Monate aufbewahrt werden können, halten sich Brotlaibe im Gefrierfach sogar ein halbes Jahr und länger.

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