Ratgeber

Cappuccino oder Flat White: Kennst Du den Unterschied?

Handelt es sich bei diesem kunstvoll verzierten Getränk um einen Cappuccino oder um einen Flat White? Nach dem Lesen unseres Ratgebers kennst Du die Antwort!
Handelt es sich bei diesem kunstvoll verzierten Getränk um einen Cappuccino oder um einen Flat White? Nach dem Lesen unseres Ratgebers kennst Du die Antwort! (©Pixabay/Imogenco 2016)

Einen Cappuccino zubereiten – das gelingt auch Hobby-Baristas mittlerweile zuverlässig. Aber kannst Du auch einen sogenannten Flat White selber machen? Hier erfährst Du, was es mit dem australischen Trend-Kaffee auf sich hat und wo die Unterschiede zum Cappuccino liegen.

Erfunden wurde der Flat White bereits in den 1980er-Jahren in Australien. Erst in jüngerer Zeit hat es das Heißgetränk aber auch hierzulande in die Cafés geschafft und konkurriert dort mit dem klassischen italienischen Cappuccino, der ihm sehr ähnlich ist. Vor allem, wer einen Flat White selber zubereiten möchte, sollte aber die Unterschiede kennen.

Flat White vs. Cappuccino: Das Geheimnis liegt im Milchschaum

Wie der Name schon sagt, ist ein Flat White flach und weiß: Er enthält also Milch, schließt aber mit dem Tassenrand ab – anders als Cappuccino, der über dem Kaffee zunächst eine flüssigere Milchschicht hat und dann mit einer Milchschaumhaube nach oben über den Rand hinausragt. Der wichtigste Unterschied liegt also in der Art des Milchschaums: Während er beim Cappuccino fester und üppiger sein darf, ist er beim Flat White flüssiger und feiner. Dieser sogenannte Mikroschaum eignet sich übrigens besonders gut für Latte Art – kunstvolle Verzierungen auf dem Getränk.

Doppelter Ristretto statt einfachem Espresso

Der zweite, etwas weniger bedeutsame Unterschied liegt in der verwendeten Kaffeevariante: Wer einen Cappuccino zubereiten möchte, nimmt als Basis in der Regel einen Espresso-Shot, der dann mit Milchschaum aufgegossen wird. Der Flat White basiert dagegen auf zwei sogenannten Ristretti – konzentrierten Espresso-Shots, die mit weniger Wasser und einer längeren Durchlaufzeit aufgebrüht werden und dadurch stärker sind. Wer seinen Flat White selber machen möchte, sollte sich also vorab mit den Feinheiten seiner Siebträgermaschine vertraut machen. Aber: Auch mit einem einfachen Espresso gelingt die Spezialität aus Down Under laut den Experten vom Blog Coffee Circle ziemlich problemlos. Die flache Milchhaube ist eben einfach wichtiger.

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