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Cruffins: Das steckt hinter dem Food-Trend aus den USA

Warm schmecken die Cruffins am besten.
Warm schmecken die Cruffins am besten. (©Thinkstock/NatashaBreen 2016)

Croissants sind so unverschämt lecker, dass sich offenbar viele Menschen dazu inspiriert fühlen, aus dem französischen Gebäck neue Kreationen zu schaffen. Nach dem gehypten Cronut erblickte auch der Cruffin das Licht der Welt. Was sich dahinter verbirgt und wie Du ihn selber machst, erfährst Du hier.

Wie es der Name schon vermuten lässt, vereint der Cruffin die beiden Gebäckarten Croissant und Muffin. Das bedeutet im Klartext, dass der klassische Blätterteig des Croissants in Muffinformen ausgebacken wird. Auf Wunsch kann der Cruffin nach dem Backen noch mit einer süßen Füllung aus Nutella oder Marmelade versehen werden. Übrigens ist der Cruffin nicht mit einem Duffin zu verwechseln: Er ist eine Kreuzung zwischen einem Donut und einem Muffin.

Cruffins-Hype kommt aus den USA

Wer den Cruffin erfunden hat, lässt sich nicht mehr eindeutig klären. Doch offenbar kommt das Gebäck aus Australien. Genauer: Kate Reid von der Lune Croissanterie in Melbourne soll den Cruffin schon 2013 ins Leben gerufen haben. Ein Hype darum entwickelte sich allerdings erst, als das Mr. Holmes Bakehouse in San Francisco das Gebäck mit in sein Angebot nahm. Liebhaber der Fusion aus Croissant und Muffin müssen hier sogar über eine Stunde für unzählige verschiedene Varianten der Leckerei anstehen. Doch keine Sorge, Du musst nicht erst den Atlantik überqueren, um in den Genuss des turmförmigen Gebäcks zu kommen.

Blätterteig: Fertigteig oder selber machen?

Der Hauptbestandteil eines Cruffins ist der Blätterteig. Jetzt ist es eine Gewissensfrage: Möchtest Du den Teig selber machen oder reicht Dir ein Fertigteig? Wahre Backfeen lassen sich dieses Vergnügen sicher nicht nehmen, sollten aber möglichst eine Pastamaschine oder einen entsprechenden Aufsatz für die Küchenmaschine zu Hilfe nehmen. Rezepte finden sich beispielsweise hier. Doch auch mit einer Rolle fertigem Blätterteig werden die Cruffins lecker – versprochen! Diese Zutaten benötigst Du nach einem Rezept von Franzi auf dem Foodblog Kochzauber für 10 Stücke:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 4 Esslöffel brauner Zucker
  • 3 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Butter
  • eine Muffinbackform

Süße durch Zucker und Zimt – und Füllung!

Bevor es losgeht, solltest Du den Herd auf 180 bis 200 Grad Celsius vorheizen. Fette die Öffnungen in der Muffinbackform schon ein. Roll den Teig aus dem Frischeregal nun mithilfe eines Nudelholzes flach aus. Mische Zimt und Zucker in einem Schälchen und bestreue den Teig damit. Das sieht doch schon mal vielversprechend aus. Rolle den Teig nun längs auf, sodass eine Rolle entsteht. Schneide diese in gleichmäßige Stücke, die allerdings nicht höher werden dürfen als die Muffinform. Die Röllchen wandern nun in die Muffinmulden. Backe die Leckerei für mindestens 25 Minuten aus. Orientiere Dich dabei am besten an der Packungsinfo des Blätterteigs. Fertig ist der köstliche Cruffin.

Wer das Gebäck etwas aufpimpen möchte, kann es nach dem Abkühlen noch füllen. Bohre dazu mithilfe eines Messers eine Vertiefung in den Cruffin und füll sie mit Nutella oder Deiner Lieblingsmarmelade. Diesem Gebäck kann dann wirklich niemand mehr widerstehen.

Wer es lieber herzhafter mag, sollte vielleicht dem Sushi-Croissant eine Chance geben.

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