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Fiesta in der Küche: Tortillas selber machen

Leckere Wraps sind ohne Tortillas aus Weizen- oder Maismehl undenkbar.
Leckere Wraps sind ohne Tortillas aus Weizen- oder Maismehl undenkbar. (©CC: Wikimedia/Takeaway 2017)

Tortillas sind ein fester Bestandteil der mexikanischen Küche und kommen als Grundlage für Wraps auch hierzulande gern auf den Tisch. Mit unserem Rezept kannst Du leckere Tortillas aus Weizen- oder Maismehl ganz einfach selber machen.

Für pikant gefüllte Wraps und Tortilla-Aufläufe ist es absolut unverzichtbar: das dünne Tortilla-Brot, das in seiner Heimat Mexiko traditionell aus Maismehl gebacken wird. Hierzulande sind die Maistortillas weniger angesagt, stattdessen werden sie meist in der Variante aus Weizenmehl im Handel angeboten. Allerdings musst Du die Tortillas gar nicht fertig einkaufen, denn Du kannst sie nach einem einfachen Rezept aus nur wenigen Zutaten ganz leicht und günstig selber machen.

Rezept: Teig für Weizenmehl-Tortillas selber machen...

Für sechs Tortillas benötigst Du lediglich 375 Gramm Mehl, einen Teelöffel Salz, 45 Milliliter geschmacksneutrales Öl und etwa 150 Milliliter lauwarmes Wasser. Zunächst vermischst Du Mehl, Salz und Öl miteinander. Dann gibst Du nach und nach das Wasser dazu und knetest einen Teig. Er sollte nicht zu klebrig sein – sei deshalb vorsichtig bei der Zugabe des Wassers! Möglicherweise behältst Du etwas übrig oder musst ein wenig zusätzlich dazugeben. Wenn der Tortilla-Teig die richtige Konsistenz hat, knetest Du ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durch, legst ihn in eine Schüssel, bestäubst ihn mit etwas Mehl und stellst ihn für etwa zwei Stunden an einen kühlen Ort.

...und braten

Anschließend werden die Tortillas gebraten. Erhitze dazu eine große beschichtete Pfanne ohne Fett. Teile den Teig in sechs gleich große Stücke auf und rolle sie auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus, bis sie in etwa so groß sind wie die Pfanne. Brate die Tortillas einzeln bei mittlerer Temperatur auf jeder Seite, bis die jeweilige Seite Blasen wirft. Achte darauf, dass sie dabei weich bleiben und keine zu dunklen Stellen bekommen. Hellbraune Punkte an der Tortilla-Oberfläche sind dagegen ausdrücklich erwünscht! Lege die fertig gebackenen Tortillas aus der Pfanne auf ein großes Stück Alufolie und lege ein zweites Stück darauf. Auf diese Weise kannst Du Deine selbstgemachten Tortillas stapeln und aufbewahren. Allerdings schmecken sie frisch am besten und sollten bald verbraucht werden.

Echt mexikanisch: Tortillas aus Maismehl

Mexikanische Maistortillas werden sehr ähnlich wie Weizentortillas hergestellt. Allerdings wird dazu das feine mexikanische Maismehl "Masa Harina" benötigt, das nicht überall leicht zu bekommen ist und das Du vermutlich über einen spezialisierten Online-Shop ordern musst. Für acht bis zehn Tortillas aus Maismehl benötigst Du etwa 225 Gramm Masa Harina, 75 bis 100 Milliliter heißes Wasser und einen halben Teelöffel Salz. Vermische die Zutaten wie in obigem Rezept und lasse den Teig dann etwa 15 Minuten ruhen. Anschließend presst Du den Teig zu Tortillas – entweder mit einem schweren Topf, unter den Du einen Frischhaltebeutel legst oder in einer speziellen Tortillapresse. Wie die Weizenmehltortillas werden dann auch die Tortillas aus Maismehl in einer Pfanne ohne Öl fertig gebacken.

Die fertigen Tortillas sind nun bereit für die Füllung aus Fleisch, Gemüse oder Käse, meist mit einer schmackhaften Soße angereichert. Lege die gewünschten Zutaten auf die Tortillas und rolle sie ein. Buen provecho!

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