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Halsschmerzen? So machst Du Honig-Ingwer-Bonbons selber

Hustenbonbons müssen nicht aus der Apotheke kommen. In nur wenigen Schritten kannst Du Honig-Ingwer-Bonbons selber machen.
Hustenbonbons müssen nicht aus der Apotheke kommen. In nur wenigen Schritten kannst Du Honig-Ingwer-Bonbons selber machen. (©Instagram/tastemade 2016)

Wenn Dich Halsschmerzen plagen, musst Du nicht sofort in die Apotheke rennen. Es gibt ein paar tolle Hausmittel, die fast genauso gut wirken wie einige Medikamente. Dazu gehört aber nicht nur eine heiße Zitrone – auch selbst gemachte Bonbons können das Kratzen im Hals lindern.

Als Geheimwaffe gegen Halsschmerzen gelten Ingwer und Honig. Zu Recht! Ingwer bekämpft Entzündungen und Honig legt sich wie ein schützender Film auf den wunden Rachen. Da liegt es also nahe, beide Wirkstoffe in leckeren Lutschbonbons zu kombinieren, um den Halsschmerzen zu Leibe zu rücken. Wer die Bonbons selber machen möchte, benötigt dafür tatsächlich nur drei Zutaten.

Bei Halsschmerzen: Bonbons selber machen

Die Grundlage des Rezepts von Tastemade ist Honig – und zwar viel davon. Eine ganze Tasse des flüssigen Bienenprodukts steht auf der Zutatenliste. Des Weiteren benötigst Du eine kleine Ingwerknolle und vier Tropfen Minzextrakt, wenn Du diese Bonbons selber machen möchtest. Alles bereit? Dann kann es losgehen. Gib den Honig in einen kleinen Topf und erwärme ihn langsam auf einer Herdplatte. Er sollte etwa 150 Grad erreichen, was sich am besten mit einem Ofenthermometer überprüfen lässt. Umrühren ist bei der Herstellung dieser leckeren Bonbons übrigens verboten. Besser: Dreh den Topf ab und an etwas hin und her.

Ingwer und Honig werden vermischt

Inzwischen kannst Du Dich schon mal dem Ingwer widmen. Für die Bonbons gegen Halsschmerzen benötigen wir nur den Saft der scharfen Knolle. Schäl den Ingwer also und hobel ihn in kleine Stücke. Aus diesen lässt sich der kostbare Saft dann einfach mit den Händen in ein kleines Schälchen ausdrücken. Du kannst aber auch eine Knoblauchpresse zur Hilfe nehmen. Ein halber Esslöffel Ingwersaft reicht schon aus.

Und was macht der Honig? Der sollte inzwischen eine dunklere Farbe bekommen haben. Fertig ist er aber erst, wenn er die sogenannte Bällchenprobe besteht. Und die geht so: Nimm mit einem Teelöffel eine kleine Menge heraus und gib die zähe Flüssigkeit in kaltes Wasser. Wenn Du den Honig anschließend aus dem Wasser herausnehmen und ein hartes Bällchen daraus formen kannst, ist er fertig für den nächsten Schritt.

Bonbons portionieren und verpacken

Gib den Ingwersaft und den Minzextrakt zum Honig hinzu und rühre die Flüssigkeiten behutsam unter. Jetzt kommt der etwas schwierige Teil. Lege Backpapier oder eine Silikonmatte als Unterlage aus und verteile kleine Tröpfchen des Honig-Ingwer-Gemisches darauf. Mach sie etwa so groß, wie Du dir Lutschbonbons vorstellst. Dazu kannst Du einen Löffel nehmen oder auch direkt aus dem Topf gießen, falls dieser über einen Ausgießer verfügt. Die Tröpfchen müssen nicht perfekt oder immer gleich groß sein. Lass sie etwas abkühlen und verpacke Deine selbst gemachten Bonbons dann in kleine Schnipsel von Backpapier. Das geht ganz einfach, denn da der Honig in diesem Stadium noch etwas weich ist, kleben die Bonbons von ganz allein an dem Papier fest. Am besten verstaust Du die Hausmittel-Bonbons dann in einem Einweckglas, damit sie schön frisch bleiben, bis sie zum Einsatz kommen.

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