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Lockenstab, Lockenwickler & Co.: Vier Methoden im Vergleich

Für jede Art von Locken gibt das richtige Gerät.
Für jede Art von Locken gibt das richtige Gerät. (©pexels / Unsplash 2016)

Viele Frauen mit glatten Haaren wünschen sich Locken. Die Auswahl des passenden Werkzeuges ist groß und hängt davon ab, wie Du Dir Deine Lockenpracht vorstellst. Lockenstab, Glätteisen, der moderne Auto-Curler oder klassische Lockenwickler verhelfen Dir zu Beach-Waves, Korkenzieherlocken oder sanften Wellen. 

Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass Frauen immer das wollen, was sie nicht haben. Insbesondere gilt das für die Haare. Wenn Du auch von glänzenden Locken träumst, stellen wir Dir vier Methoden vor, wie Du sie bekommst. Je nachdem, was Du Dir vorstellst, kann nämlich ein anderes Gerät am besten geeignet sein.

Mit dem Lockenstab zu Korkenzieherlocken

Spiralförmige Locken kannst Du Dir am einfachsten mit einem Lockenstab in die Haare zaubern. Grundsätzlich gilt hier: Je größer der Durchmesser ist, desto größer werden die Locken. Wer sich mehr Volumen wünscht, kann das Haar beim Trocknen mit den Fingern am Ansatz anheben. Dann einfach Strähne für Strähne mit dem Lockenstab bearbeiten. Wer es gerne geordnet mag, sollte alle Locken in eine Richtung aufdrehen. Lockenstäbe haben allgemein den Vorteil, dass die Richtung der Locken und die Intensität gut zu beeinflussen sind. Je länger Du den Lockenstab im Haar lässt, desto stärker verändert sich die Haarstruktur.

Locken und Wellen mit dem Glätteisen

Glätteisen können die Haare nicht nur glätten, sondern auch Wellen in die Haare bringen. Du solltest aber nicht verzweifeln, wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt. Für diese Methode brauchst Du eventuell etwas Übung. Das Glätteisen solltest Du am Haaransatz ansetzen und zum Ende der Strähne ziehen. Dabei musst Du das Glätteisen wie einen Lockstab eindrehen. Wenn Du den Drehwinkel variierst, verändern sich auch die Locken. Für lockere Wellen hältst Du das Glätteisen am besten horizontal. Für Beach-Waves musst Du Deine Haare dann eigentlich nur noch locker durchkämmen und mit etwas Haarspray fixieren – fertig!

Lockenwickler für Engelslocken

Die klassischen Lockenwickler aus Omas Zeiten sind moderner geworden. Inzwischen gibt es sie in mehreren Varianten:

  • Die selbsthaltenden Haft- oder Klettwickler sind optimal für kürzeres Haar, da sie längere Strähnen nicht gut festhalten können.
  • Flock-oder Samtwickler werden mithilfe von Klemmen im Haar befestigt.
  • Spiralwickler sorgen für engelsgleiche Locken, die sich aber nur für schulterlanges Haar eignen.

Je nach Erfahrung, Methode und Haarlänge kann die Variante mit Lockenwicklern aber etwas Zeit in Anspruch nehmen. Sowohl das Eindrehen der Haare dauert ein wenig länger als bei den anderen Methoden – und dann müssen die Haare in der Regel noch über Nacht trocknen. Für das richtige Eindrehen setzt Du einen Lockenwickler am Ende der Haarsträhne an und wickelst ihn dann von unten nach oben auf.

 Lockenwickler sind günstig, erfordern aber auch etwas Erfahrung und viel Zeit. fullscreen
Lockenwickler sind günstig, erfordern aber auch etwas Erfahrung und viel Zeit. (©pexels / Markus Spiske 2016)

Der Auto-Curler

Hierbei handelt es sich um eine moderne Mischung aus Heißwicklern und Lockenstab. In dieses Gerät legst Du Deine Haare einfach ein. Im Lockendreher sitzt ein kleiner Motor, der die Haarsträhne einzieht und um eine heiße, mit Keramik beschichtete Rolle wickelt. Schon nach wenigen Sekunden ist die Locke ohne großen Aufwand fertig. Nachteil ist der im Vergleich zu anderen Methoden höhere Preis von Auto-Curl-Geräten.

Wie die Anwendung funktioniert, siehst Du hier:

Zusammenfassung

  1. Welches Produkt für Dich das Richtige ist, hängt davon ab, wie Deine Lockenpracht am Ende aussehen soll, wie viel Zeit Du zur Verfügung hast und wie viel Erfahrung Du mitbringst
  2. Der Lockenstab ist für jeden geeignet, egal ob Anfänger oder Lockenprofi. Du kannst selbst mit dem Ergebnis variieren und kommst zudem recht schnell zum Ziel
  3. Das Glätteisen hat den Vorteil, dass es die Haare sowohl glätten als auch locken kann. Du solltest allerdings schon etwas Geschick mitbringen, da es den richtigen "Dreh" braucht, damit die Locken gelingen
  4. Lockenwickler arbeiten im Gegensatz zu allen anderen Methoden nicht mit Hitze und sind daher besonders für strapaziertes Haar zu empfehlen. Für Spontanentscheider sind sie allerdings ungeeignet, da sie mindestens eine Nacht im Haar bleiben müssen, um ein Ergebnis zu erzielen. Je kürzer das Haar, desto besser halten sie
  5. Der Auto-Curler ist einfach in der Handhabung und die Locken sind schnell fertiggezaubert. Allerdings hast Du keinen großen Variationsspielraum und er ist in der Anschaffung eine der teuersten Varianten

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