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Low Carb und glutenfrei: So gelingt Dir Cloud Bread

Im Nu verputzt: Cloud Bread lässt sich mit süßem oder herzhaftem Belag genießen.
Im Nu verputzt: Cloud Bread lässt sich mit süßem oder herzhaftem Belag genießen. (©YouTube/Eva Chung 2017)

Schon mal von Cloud Bread gehört? Für das fluffig leichte Brot gilt: Unbedingt einmal selber machen! Das Wolkenbrot ist nämlich nicht nur glutenfrei, sondern kommt auch ohne Kohlenhydrate aus – und passt damit in jede Low-Carb-Diät. Wir erklären Dir, wie's geht.

Alle naselang erobert ein neuer Food-Trend die sozialen Netzwerke. Verfolgst Du Instagram und Pinterest regelmäßig, bist Du sicher schon einmal auf Cloud Bread gestoßen. Das fluffige Brot, das seinen Namen aufgrund seiner wolkig leichten Konsistenz trägt, hat allerdings das Zeug dazu, sich dauerhaft einen Platz im Rezeptbuch und im heimischen Backofen zu sichern – und das nicht ohne Grund.

Cloud Bread: Glutenfrei, Low Carb, eiweißreich

Natürlich hat auch eine Scheibe Vollkornbrot ihr Gutes. Wer allerdings darauf achtet, sich möglichst kohlenhydratarm zu ernähren, macht häufig einen großen Bogen um Brot. Einfach nur den Belag zu essen, ist auch keine Lösung – ihn auf Cloud Bread zu verteilen, hingegen schon! Das fluffig leichte Brot kommt nämlich quasi ohne Kohlenhydrate aus. Damit passt es nicht nur in jede Form von Low-Carb-Ernährung, sondern eignet sich auch für Allergiker mit Glutenunverträglichkeit. Dabei hat das Cloud Bread anderen glutenfreien Broten einiges voraus: Es ist nämlich schnell und einfach gemacht und kommt mit nur wenigen Zutaten aus. Als Bonus liefert es zudem eine ordentliche Portion Eiweiß, die das Diätvorhaben unterstützen kann. Schließlich sättigen Proteine nachhaltig und helfen beim Muskelaufbau.

Einfaches Rezept: 3 Grundzutaten, kurze Backzeit

Um ein einfaches Cloud Bread zu backen, brauchst Du nur drei Zutaten: Eier, Frischkäse und Backpulver. Für acht kleine Fladen trennst Du zunächst drei Eier (Größe M). Das Eigelb wird mit 100 Gramm Frischkäse verrührt, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen. Füge nun einen gestrichenen Esslöffel Backpulver zur Frischkäsemasse hinzu und hebe das geschlagene Eiweiß vorsichtig unter den Brotteig. Gehe dabei am besten portionsweise vor, damit Du eine besonders fluffige Konsistenz erhältst. Verteile den Teig in beliebig großen Klecksen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und lasse die Rohlinge für etwa 20 Minuten in den auf 150 Grad Celsius vorgeheizten Backofen wandern (Umluft: 125 Grad Celsius). Schaue ab und zu nach Deinem Brot, damit es nicht zu dunkel wird. Anschließend kurz abkühlen lassen – fertig ist die lecker-leichte Alternative zum Fladenbrot!

Süßes oder herzhaftes Cloud Bread backen

 Etwas Knoblauch im Teig oder Sesamkörner auf dem Brot passen zu herzhaftem Belag. fullscreen
Etwas Knoblauch im Teig oder Sesamkörner auf dem Brot passen zu herzhaftem Belag. (©YouTube/Allrecipes 2017)

Ein Brot aus nur drei Zutaten klingt für Dich nach Langeweile? Das muss nicht sein. Ebenso wie sein kohlenhydratreicher Kollege ist Cloud Bread äußerst vielseitig. Wer möchte, kann seiner Kreativität bereits beim Backen freien Lauf lassen. Magst Du es gerne süß, dann füge dem Grundteig einen Löffel Honig oder ein anderes Süßungsmittel hinzu. Auch klein geschnittene Datteln, Agavensirup oder Kokosblütenzucker verleihen dem Cloud Bread eine herrlich süße Note. Willst Du Dein Wolkenbrot eher als Beilage zu herzhaften Speisen nutzen oder selber herzhaft belegen, dann experimentiere lieber mit Kräutern, Knoblauch, Körnern und Co. Sesamkörner, Mohn oder Leinsamen auf dem Cloud Bread machen zudem auch optisch etwas her. Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle Sportfans: Für eine Extraportion Eiweiß kannst Du den Frischkäse im Teig zum Beispiel durch griechischen Joghurt ersetzen.

Fertiges Brot nach Lust und Laune belegen

 Burger trotz Diät? Ersetze das Brötchen durch Cloud Bread und die Mayo durch Leichteres. fullscreen
Burger trotz Diät? Ersetze das Brötchen durch Cloud Bread und die Mayo durch Leichteres. (©YouTube/Esslust 2017)

Die Einsatzmöglichkeiten von glutenfreiem Cloud Bread stehen denen von herkömmlichem Brot ebenfalls in nichts nach. Du kannst es wie Fladenbrot verwenden und zum Beispiel als Beilage zu Suppen, Currys oder einfach zum Dippen reichen. Es lässt sich aber ebenso als Sandwich reichhaltig belegen oder zum Frühstück süß mit Marmelade, Nuss-Nougat-Creme oder Honig genießen. Dank Cloud Bread musst Du auch während einer Low-Carb-Diät nicht auf Burger verzichten – wenn Du Dir einfach eine kohlenhydratarme Variante des Fast-Foods bastelst. Forme Dir Deinen Burger-Patty aus magerem Hack und ersetze fettige Mayo durch ein leichtes Salatdressing oder etwas Senf und Ketchup. Mit Zwiebel, Tomate, Salat und Gurke verwandelt sich das Cloud Bread in eine vollwertige und dennoch leichte Mahlzeit. Guten Appetit!

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