Ratgeber

Luftreiniger für Allergiker: So sagen sie Pollen den Kampf an

Mit einem Luftreiniger sollen Allergiker wieder beruhigt durchatmen können.
Mit einem Luftreiniger sollen Allergiker wieder beruhigt durchatmen können. (©AntonioGuillem/ThinkstockPhotos 2017)

Der Frühling ist da, die Blumen blühen – die Augen tränen und die Nase läuft nonstop. Luftreiniger sollen Pollen nun den Garaus machen, damit auch Allergiker wieder befreit aufatmen können. Worauf Du bei den Geräten achten solltest, damit die Luft bei Dir zu Hause im wahrsten Sinne des Wortes rein ist, liest Du hier.

Im Frühjahr heißt es für viele Allergiker: Luft anhalten. Schuld daran sind die umherschwirrenden Pollen. Luftreiniger sollen laufenden Nasen und juckenden Augen zumindest innerhalb der Wohnräume Linderung verschaffen können. Doch nicht jedes Gerät filtert den lästigen Blütenstaub tatsächlich aus der Luft heraus – im Gegenteil. Einige vermeintliche Helferlein können die Beschwerden sogar noch verstärken. Deshalb gilt es in jedem Fall, einen Luftreiniger mit passenden Funktionen auszuwählen.

Ionisator vs. HEPA-Luftreiniger: Allergiker aufgepasst!

Die verschiedenen im Handel erhältlichen Luftreiniger funktionieren nämlich keinesfalls alle gleich. So neutralisieren reine Ionisatoren eher unangenehme Gerüche, wobei Ozon ausgestoßen wird. Allergiker finden durch diese Geräte allerdings keine Erleichterung, da schädliche Partikel wie Pollen nicht aus der Luft gefiltert werden. Etwas besser sind die Luftreiniger mit Wasser. Diese trennen große Partikel von der Luft, die sie zudem befeuchten. Allergiker fahren trotz alledem am besten mit den HEPA- und Aktivkohlefiltern. Dabei steht HEPA für High Efficiency Particulate Air (Filter). Diese kombinierten Filtersysteme sollen bis zu 99,9 % aller Schadpartikel aus der Luft tilgen, sodass Allergiker zumindest in den eigenen vier Wänden Ruhe haben vor den lästigen Pollen.

Pollen machen den Abflug

Der Vorteil der hochwertigen Luftreiniger mit HEPA- und Aktivkohlefiltern liegt in der doppelten Reinigung des Luftstroms. Dieser wird zunächst angesaugt und über die grobe Oberfläche des Aktivkohlefilters gezogen. Dort werden bereits grobe Partikel entfernt und Gerüche eliminiert. Im nächsten Schritt strömt die Luft durch den feineren HEPA-Filter, der wie ein Papierfilter anmutet und auch noch die kleinsten Partikel wie beispielsweise Pollen aufhält, bevor die nun gesäuberte Luft das Gerät wieder verlässt.

Durchatmen in den eigenen vier Wänden

Doch der Luftreiniger sollte nicht nur gegen die fiesen Pollen helfen. Denn was viele nicht wissen: Die Luftqualität in Innenräumen ist oft schlechter als draußen. Aufgrund von Staub, Tierhaaren oder Zigarettenrauch kann es für Allergiker ausgerechnet in den eigenen vier Wänden manchmal ziemlich unangenehm werden. Damit der Luftreiniger optimale Leistung erbringen und all diese Schadstoffe herausfiltern kann, solltest Du beim Kauf unbedingt die Herstellerangaben zur Raumgröße beachten. Achte zudem bei Geräten für das Schlaf- und Kinderzimmer darauf, dass der Reiniger nicht die Geräuschkulisse einer Windmaschine mit sich bringt.

Diese Luftreiniger überzeugen

Im Test verschiedener Portale konnte vor allem der Philips Luftreiniger AC 4072 überzeugen – mit Preisen um die 450 Euro ist dieser jedoch alles andere als günstig. Einsteiger, die nicht ganz so tief in den Geldbeutel greifen wollen, sind laut Luftreiniger Vergleich auch mit dem Luftreiniger AC 75 von DeLonghi für knapp 155 Euro gut beraten.

Artikel-Themen

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben