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Outdoor-Küche: Tipps zu Ausstattung und Kauf

Vorbereiten, grillen, spülen – je nach Ausstattung kannst Du in einer Outdoor-Küche alle Handgriffe im Freien tätigen.
Vorbereiten, grillen, spülen – je nach Ausstattung kannst Du in einer Outdoor-Küche alle Handgriffe im Freien tätigen. (©Ozgur Coskun/Getty Images/iStockphoto/Thinkstock 2017)

Aufwendig kochen unter freiem Himmel? Mit einer Outdoor-Küche kein Problem! Doch wer sich eine Kochgelegenheit in den Garten bauen will, sollte einige wichtige Punkte bedenken. Unsere Tipps zeigen Dir, was vor dem Kauf wichtig ist.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es viele hinaus in den Garten, um mit Freunden und Familie zu grillen. Schade nur, dass mindestens einer die restlichen Vorbereitungen drinnen in der Küche treffen muss – und somit zumindest zeitweise von der geselligen Runde ausgeschlossen ist. Dieser Wermutstropfen gehört mit einer Outdoor-Küche der Vergangenheit an, denn in dieser kannst Du nicht nur grillen, sondern auch Gemüse schneiden, Salate anrichten, Nudeln kochen und – je nach Ausstattung – ganze Menüs zaubern.

Große Auswahl bei der Ausstattung

Die Auswahl reicht bei Outdoor-Küchen aus Holz oder Edelstahl von kleinen Einsteigermodellen bis hin zu Ausführungen für gehobene Ansprüche, die manchmal fest im Garten vermauert sind. Die wichtigen Elemente, die zum Kochen und Grillen im Garten benötigt werden, bieten in der Regel aber bereits die einfachen Ausführungen. Je nach Modell bist Du mit einer oder mehreren Gas-Brennstellen, einer Grillstelle und einer Kochplatte bereits gut ausgerüstet. Einige Modelle verfügen zudem über eine Abdeckhaube, unter der Du backen kannst.

Grundsätzlich gilt (wie eigentlich immer): Nach oben hin ist bei der Ausstattung – und beim Preis – keine Grenze gesetzt. So kann die Außenküche neben einer Arbeitsfläche zusätzlich mit einer Spüle ausgerüstet sein und bei der Luxus-Ausstattung steht neben einem Kühlschrank gleich noch ein Induktionsherd bereit. Aber aufgepasst: Modelle, die mit elektrischen Geräten ausgestattet sind, unterscheiden sich preislich kaum noch von einer normalen Küche. Und: Selbst gute Einsteigermodelle haben ihren Preis und sind nicht unter 1000 Euro erhältlich.

Eine günstigere Alternative: selber bauen! Je nach persönlichem Anspruch an die gewünschte Outdoor-Küche sollten sich dieses DIY-Projekt aber nur geübte Heimwerker zutrauen.

Was Du vor dem Kauf einer Gartenküche bedenken solltest

Ist die Terrasse oder der Garten wirklich groß genug für eine feste Outdoor-Küche? Oder möchtest Du lieber ein mobiles Modell auf Rädern? Dann sollte ausreichend Platz im Gartenhaus oder Keller vorhanden sein, um die Küche im Winter lagern zu können. Wenn die Küche mit einem Spülbecken ausgestattet sein soll, benötigt sie einen Wasseranschluss. Und falls Elektrogeräte integriert werden sollen, muss eine sichere Stromzufuhr gewährleistet sein. Informiere Dich vor dem Kauf Deiner Traum-Gartenküche unbedingt darüber, ob Dein Garten alle Voraussetzungen erfüllt.

Was beim Kauf von Outdoor-Küchen wichtig ist

Egal, ob Du Dich für eine einfache Ausführung oder die gehobene Variante entscheidest: Achte unbedingt darauf, dass die Gartenküche über ausreichend Arbeitsfläche verfügt! Nur so können wirklich alle Vorbereitungen draußen getroffen werden – und das ist ja schließlich der hauptsächliche Sinn einer Outdoor-Küche. Um nicht ständig zwischen der normalen und der Gartenküche hin und her laufen zu müssen, ist außerdem ausreichend Stauraum von Vorteil. Bedenke aber, dass mit der Menge an Zubehör nicht nur der Preis steigt, sondern auch der Platz, den die Küche benötigt. Tipp für Einsteiger: Für den Anfang reicht meist ein einfaches Model mit Gasbrenner und Grillbereich. Falls Du Gefallen am Kochen unter freiem Himmel findest, kannst Du das Equipment in der Regel weiter aufstocken, denn Outdoor-Küchen bestehen oft aus Modulen, die individuell selber zusammengestellt werden können.

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