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Schonend und gesund: Diese Vorteile bietet ein Dampfgarer

Dampfgaren – hier in traditionellen Bambuskörben – bietet eine ganze Reihe von Vorteilen.
Dampfgaren – hier in traditionellen Bambuskörben – bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. (©CC: Flickr/Alpha 2016)

Schon seit Jahrhunderten wird in Asien mit aufsteigendem heißem Dampf gekocht. Auch hierzulande tritt der Dampfgarer als trendiges Küchengerät mehr und mehr den Siegeszug an – und das aus sehr guten Gründen!

Essenstrends kommen und gehen, aber mit der zunehmenden Beliebtheit, der sich das Dampfgaren erfreut, könnte langfristig eine echte Verbesserung Einzug in die Küchen halten. Ob mit einem simplen Bambuskorb als Einsatz für den Kochtopf oder mit einem vollautomatischen elektrischen Dampfgarer – das Kochen mit heißem Dampf bietet einige unschlagbare Vorteile vor anderen Zubereitungsarten, denn es schont alle Beteiligten.

Gut fürs Essen

Dampfgaren ist besonders schonend für die verwendeten Zutaten, was sich vor allem bei der Zubereitung von Gemüse deutlich zeigt: Im Unterschied zum Kochen in heißem Wasser bleiben die Zellwände beim Dampfgaren intakt und das Gemüse deshalb schön knackig. Außerdem behält es sein frisches Aussehen und schmeckt intensiver. Mit Salz und anderen Gewürzen kannst Du daher deutlich sparsamer umgehen. Gerade Gemüsesorten wie Kohl, Möhren und Blattgemüse, die in der herkömmlichen  Zubereitung leicht zerkochen und matschig werden, schmecken aus dem Dampfgarer hervorragend.

Gut für die Esser

Wer gesundheitsbewusst kochen möchte und versucht, auf unnötig viel Fett und Kalorien zu verzichten, findet im Dampfgarer einen wertvollen Verbündeten. Wo beim Braten oder Backen jede Menge Öl, Butter und andere Fette zum Einsatz kommen, arbeitet der Dampfgarer ausschließlich mit kalorienfreiem verdampftem Wasser. Vor allem bei der Zubereitung von ohnehin schon fettreichen Speisen wie Fisch oder Fleisch entfettet der Dampf das Essen sogar noch zusätzlich, da Fett beim Garen aus den Zutaten gelöst und abgegeben wird. Bei Gemüse, Kartoffeln und Co. bleiben dagegen Vitamine und andere gesunde Stoffe, die üblicherweise mit dem Kochwasser in der Spüle verschwinden würden, weitgehend erhalten.

Gut für den Koch

Schließlich spart der Dampfgarer auch noch jede Menge Zeit und bietet gestressten Köchen eine Verschnaufpause. Weil Wasserdampf im Unterschied zu Fett kein Geschmacksträger ist, können beim Dampfgaren auch mehrere Zutaten gleichzeitig im selben Gerät gegart werden, ohne dass sich die Aromen vermischen. Weil im heißen Dampf nichts anbrennen oder überkochen kann, kannst Du das Kochen außerdem ganz dem Dampfgarer überlassen und Deine Aufmerksamkeit in der Zwischenzeit anderen Dingen widmen. Auch zum Aufwärmen von Resten eignet sich der Dampfgarer bestens, wobei er vor allem der Mikrowelle überlegen ist: Das Essen wird im heißen Dampf gleichmäßiger erhitzt, behält seinen Geschmack und wird nicht matschig.

Wer auf den Geschmack gekommen ist und das Dampfgaren selbst ausprobieren möchte, findet im Handel eine Reihe an Geräten und Lösungen. Für Einsteiger bieten sich Dämpfkörbe aus Bambus an, die auf einen Kochtopf aufgesetzt werden und schon für unter 20 Euro zu haben sind. Fortgeschrittene, die oft und viel dämpfen, können über die Anschaffung eines elektrischen Dampfgarers nachdenken, der dieselbe Funktion erfüllt, aber komfortabler zu bedienen und ab etwa 35 Euro erhältlich ist.

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