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Smoothie-Maker: Das macht einen guten Getränkemixer aus

Damit Dein Smoothie-Maker nicht in der Ecke verstaubt, solltest Du bereits beim Kauf auf einiges achten.
Damit Dein Smoothie-Maker nicht in der Ecke verstaubt, solltest Du bereits beim Kauf auf einiges achten. (©ThinkstockPhotos/LuckyBusiness 2017)

Smoothies aus Obst, Gemüse und Kräutern sind nicht nur lecker, sondern auch gesund – doch diesen Mix schafft nur ein guter Smoothie-Maker. Wann die Anschaffung eines Smoothie-Mixers sinnvoll ist und worauf Du beim Kauf achten solltest, liest Du hier.

Standmixer und Smoothie-Maker im Vergleich

Wer Smoothies neu für sich entdeckt hat, muss sich nicht gleich ein Profi-Gerät anschaffen. Ein einfacher Standmixer tut es probeweise auch. Sollen die gesunden Drinks allerdings fester Bestandteil Deiner Ernährung werden, ist ein richtiger Smoothie-Maker die bessere Wahl. Der Grund: Die kleinen Getränkemixer schneiden im Dauertest der Stiftung Warentest besser ab als zahlreiche ihrer Standmixer-Kollegen. Sie halten auch einer dauerhaften regelmäßigen Nutzung stand und verarbeiten auch faserreiche Zutaten wie frische Kräuter für grüne Smoothies problemlos. Zudem fungiert der Mixbehälter für die Smoothie-Maker oft auch gleich als Trinkflasche – das lästige Umfüllen wie beim Standmixer entfällt also.

Mehr Watt: Leistung und Drehzahl

Um Gemüse und Obst schnell und schonend in einen leckeren Smoothie zu verwandeln, benötigt der Mixer vor allem eins: Power. Hersteller geben die Leistung der Geräte in Watt an. Hochleistungs-Mixer bringen es oft auf über 1.000 Watt. Für den normalen Gebrauch eignen sich aber auch Modelle mit um die 800 Watt. Die Leistung spiegelt sich allerdings auch in den Drehzahlen der Messerblöcke wider. Während handelsübliche Küchenmixer mit durchschnittlich 350 bis 550 Watt häufig 10.000 Umdrehungen pro Minute schaffen, zerkleinern Smoothie-Maker die Zutaten häufig mit mehr als doppelt so vielen Umdrehungen. Dementsprechend "smoother" wird die Konsistenz Deines Drinks.

 Ein Smoothie-Mixer mit hoher Drehzahl sorgt für die richtige Konsistenz der Smoothies. fullscreen
Ein Smoothie-Mixer mit hoher Drehzahl sorgt für die richtige Konsistenz der Smoothies. (©Pixabay/ImagesBG 2017)

Auf die Größe kommt es an

Wenn Du einen Smoothie-Maker kaufen willst, solltest Du neben der Leistung auch auf die Größe des Mixbehälters achten. Wer Smoothies für eine vierköpfige Familie mixt, ist mit einer Füllmenge von 1,8 oder 2 Litern gut beraten. Single- und Paarhaushalte kommen hingegen meist mit einem Füllvolumen von einem halben bis einem Liter aus. Letztere sollten daher in jedem Fall zu einem kleineren Smoothie-Mixer greifen, da es die Leistung des Geräts beeinträchtigen kann, wenn der Aufsatz zu gering befüllt wird.

Material und Verarbeitung

Damit sich der Smoothie-Mixer einfach und gründlich reinigen lässt, solltest Du auf hochwertige Materialien setzen. Besonders praktisch sind Behälter und Deckel, die für die Spülmaschine geeignet sind. Mixbehälter aus Glas haben zudem den Vorteil, dass sie weder den Geschmack noch die Farbe von Lebensmitteln annehmen. Dafür sind sie schwerer als Kunststoffgefäße und können leichter zerbrechen. Die Messer des Smoothie-Makers sollten aus rostfreiem Edelstahl sein. Achte zudem darauf, dass die Einzelteile leicht auseinander zu bauen sind und Du die Messer gut erreichen kannst – auch das erleichtert die Reinigung. Dauert die Putzaktion jedes Mal länger als die Zubereitung des Smoothies, droht der Smoothie-Maker zum Staubfänger zu verkommen.

Ein weiteres Kaufkriterium kann die Ausstattung sein, mit der ein Smoothie-Mixer daherkommt: Ein Deckel mit Nachfüllöffnung sowie ein integrierter Messbecher erleichtern die Zubereitung. Eine Ice-Crush-Funktion, ein beleuchtetes Display oder ein separates Mahlwerk für Kaffee und Getreide sind weitere mögliche Extras, die allerdings nicht jeder zwingend benötigt.

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