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Spiralschneider: Das Must-have für die Low-Carb-Küche

Gemüsenudeln herstellen? Mit einem Spiralschneider geht das im Handumdrehen.
Gemüsenudeln herstellen? Mit einem Spiralschneider geht das im Handumdrehen. (©vm2002/ThinkstockPhotos 2017)

Wer sich Low Carb ernähren und trotzdem nicht auf Pasta verzichten möchte, für den sind Gemüsenudeln genau das Richtige. Ein Spiralschneider wird bei der Zubereitung größerer Mengen allerdings schnell unverzichtbar, macht der "Spiralizer" die lästige Schnippelarbeit doch so viel einfacher.

Gemüsenudeln aus Zucchini, Roter Bete, Süßkartoffeln, Gurken oder Möhren erfreuen sich bei Foodies immer größerer Beliebtheit. Doch Zoodles (Zucchini-Nudeln) und Co. sind mit dem Sparschäler oder der Reibe nur mühsam herzustellen und schöne Kringel oder lange Spaghetti gelingen oft nicht. Besonders eines darf in der gut ausgestatteten Low-Carb-Küche deshalb längst nicht mehr fehlen: ein Spiralschneider. Wer allerdings an die Anschaffung eines solchen Geräts denkt, hat die Qual der Wahl. Spiralschneider gibt es in verschiedenen Ausführungen, elektrisch oder manuell und von zahlreichen Herstellern.

Auf die Klingen kommt es an

Um im Dschungel der Spiralschneider das richtige Modell für sich zu finden, sollten Käufer großen Wert auf die Klingen legen. Diese müssen stabil und natürlich scharf daherkommen, damit auch harte Gemüse- und Obstsorten problemlos verarbeitet werden können. Viele Spiralschneider werden zudem gleich mit mehreren Messern in unterschiedlichen Stärken geliefert, sodass das Gemüse und die Früchte in unterschiedlich breite Streifen und perfekt geformte Gemüsenudeln geschnitten werden können.

Elektrisch oder manuell?

 Auch manuelle Spiralschneider nehmen Dir schon eine Menge Arbeit beim Zubereiten von Low-Carb-Gerichten ab. fullscreen
Auch manuelle Spiralschneider nehmen Dir schon eine Menge Arbeit beim Zubereiten von Low-Carb-Gerichten ab. (©Thinkstock/iStock/etorres69 2017)

Klar, elektrische Spiralschneider kosten meist mehr als ihre Kollegen, die von Hand bedient werden, und sind oft nicht so platzsparend. Der Vorteil der Elektro-Variante ist jedoch, dass diese mit vergleichsweise weniger Kraftaufwand bedient werden kann und im Idealfall kein Restgemüse übrig bleibt. Als Faustregel gilt demnach: Wer nur ab und zu Gemüsenudeln auf den Teller zaubern möchte, ist mit einem manuellen Gerät bereits gut bedient. Wer hingegen ein glühender Fan der Pasta à la Low Carb ist, sollte über den Kauf eines elektrischen Spiralschneiders nachdenken.

Diese Spiralschneider überzeugen

Besonders auf die Modelle von Lurch, Gefu, WMF und KitchenAid schwören viele Onlinerezensenten und Portale wie beispielsweise EatSmarter. Letzteres erklärte den manuellen Spiralschneider von Lurch in der Attila Hildmann Edition zu seinem Favoriten. Der Vorteil: Das Gerät verarbeite sowohl weiches als auch hartes Gemüse mit seinen rostfreien Klingen. Der Nachteil: kurbeln, kurbeln, kurbeln! Die elektrischen Geräte von WMF oder der Spiralschneider-Aufsatz für die Küchenmaschine von KitchenAid schnippeln hingegen fast von allein und beugen so müden Armen vor.

Zusammenfassung

  1. Die Investition in einen Spiralschneider lohnt sich besonders, wenn regelmäßig größere Mengen an Gemüsenudeln produziert werden sollen, beispielsweise für die ganze Familie
  2. Kaufkriterium Nummer eins für Spiralschneider: die Klingen (Anzahl, Schärfe und Stabilität)
  3. Manuelle "Spiralizer" sind oft günstiger, kosten dafür aber Kraft
  4. Elektrisch nudelt es sich leichter. Zudem bleibt oft ein kleinerer Rest übrig
  5. Wer nur gelegentlich Low Carb isst, sollte die manuelle Variante wählen. Wer regelmäßig Pasta aus Gemüse herstellen möchte, wird sich an einem Elektro-Spiralschneider erfreuen

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