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Suppenkoma, adé! Tipps gegen Durchhänger nach dem Mittagessen

Wenn nach dem Mittagessen mal wieder das Leistungstief zuschlägt, heißt es: Gegensteuern!
Wenn nach dem Mittagessen mal wieder das Leistungstief zuschlägt, heißt es: Gegensteuern! (©Thinkstock/Monkey Business Images 2017)

Die Mittagspause ist gerade vorbei und Du möchtest am liebsten mit dem Kopf auf dem Schreibtisch einschlafen? Willkommen im Suppenkoma! Wie Du das Mittagstief umgehen kannst und woher der Durchhänger nach dem Essen überhaupt kommt, erfährst Du hier.

Ein handfestes Suppenkoma in der Schule oder im Büro ist sehr lästig: Die Augen fallen zu, die Konzentration ist weg und Abhilfe scheint nur ein kurzer Mittagsschlaf schaffen zu können. Der ist aber nicht immer drin. Besser wäre es also, wenn man das Mittagstief gleich ganz vermeiden könnte. Dazu hilft es zu verstehen, warum wir nach dem Essen überhaupt müde werden.

Kopf gegen Bauch: Die Ursache des Mittagstiefs

Haben wir mittags gut und viel gegessen, ist der Körper lange Zeit vor allem mit der Verdauung beschäftigt. Energiereserven, die wir für die Konzentration bräuchten, werden dafür umgeleitet – und wir werden müde. Während lange Zeit der Glaube vorherrschte, dass viele Kohlenhydrate im Mittagessen uns danach besonders müde machen, lassen neue Studien eher darauf schließen, dass Proteine und Salz das Mittagstief verursachen. Fetthaltige Mahlzeiten werden dazu besonders langsam verdaut und fressen deshalb noch mehr Energie.

Richtig essen gegen den Durchhänger nach dem Mittag

In jedem Fall liegt in der richtigen Ernährung der Schlüssel zur Vermeidung des Durchhängers nach der Pause. Leichte Gerichte mit Gemüse, Früchten und Salat oder kleinere Portionen von reichhaltigerem Essen sind leichter verdaulich und machen weniger müde als schwere, mächtige Mahlzeiten. Und auch, wenn es "Suppenkoma" heißt: Eine warme Suppe ist ebenfalls eine ziemlich gute Mahlzeit, mit der sich das Mittagstief umgehen lässt – vor allem im Winter. Wenn Du von einem kleinen Mittagessen nicht satt wirst, kannst Du mehrere Snack-Portionen über den Tag verteilen. Dabei solltest Du aber am besten gesunde Zwischenmahlzeiten wie frisches Obst, Gemüse und Nüsse zu Dir nehmen und zudem viel Wasser trinken. Zucker und Kaffee machen nur kurzfristig wach.

 Trotz des Namens: Gegen das Suppenkoma hilft auch eine leichte Suppe zu Mittag. fullscreen
Trotz des Namens: Gegen das Suppenkoma hilft auch eine leichte Suppe zu Mittag. (©Pixabay 2016)

Was sonst noch gegen Suppenkoma hilft

Auch ein Verdauungsspaziergang an der frischen Luft kann nach dem Essen dabei helfen, das Suppenkoma in die Schranken zu weisen. Falls dafür die Zeit nicht reicht, nimm wenigstens die Treppe und nicht den Aufzug – das bringt den Kreislauf in Schwung. Frische Luft ist auch am Arbeitsplatz wichtig für die Wachheit und Konzentration, weshalb in regelmäßigen Abständen durchgelüftet werden sollte. Auch Gehirnsport mit Sudokus oder Kreuzworträtseln kann dabei helfen, den Geist wieder aufzuwecken. Wenn gar nichts gegen das regelmäßige Suppenkoma hilft, leg anspruchsvolle Denkaufgaben möglichst auf den Morgen, wenn Du noch leistungsfähig bist. Routinetätigkeiten, die nur abgearbeitet werden müssen, sind dann für die Zeit nach dem Mittagessen reserviert.

Übrigens: Falls es die Zeit und der Arbeitgeber zulassen, kannst Du dem Drang nach einem kurzen Mittagsschlaf auch einfach nachgeben. Länger als 30 Minuten solltest Du dann aber nicht schlafen, sonst ist der Durchhänger danach umso heftiger.

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