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Trockene Luft: So sorgst Du für besseres Klima in der Wohnung

fenster offen frau
fenster offen frau (©AntonioGuillem/iStock/Thinkstock 2017)

Zu trockene Luft in der Wohnung, im Schlafzimmer oder im Büro kann recht unangenehm sein. Hier erfährst Du, was die häufigsten Ursachen von zu geringer Luftfeuchtigkeit sind und was Du tun kannst.

Gerade im Winter ist die Luft in der Wohnung und im Büro oft nicht feucht genug. Husten, einreißende Schleimhäute, eine juckende Nase und rissige Haut gehören zu den Begleiterscheinungen, die zu trockene Luft auslösen kann. Schuld daran sind meist kräftiges Heizen (besonders bei einer Fußbodenheizung) und zu wenig Frischluftzufuhr.

Richtig heizen und lüften gegen trockene Luft – im Schlafzimmer und im Büro

Achte deshalb darauf, Deine Räume nicht unnötig zu überheizen. In den Wohnräumen und im Bad sind Temperaturen um 22 Grad Celsius ausreichend, im Schlafzimmer sind es 18 Grad Celsius. Neben der optimalen Raumtemperatur ist es außerdem wichtig, regelmäßig und richtig zu lüften. Öffne die Fenster am besten mehrmals täglich ganz für rund fünf Minuten zum Stoßlüften. Stelle in dieser Zeit die Heizung aus, um Energie zu sparen. Auch bei trockener oder stickiger Luft im Büro wirkt gelegentliches Stoßlüften Wunder.

Zimmerpflanzen schaffen Abhilfe bei trockener Luft

Auch mit ein paar Tricks kannst Du für mehr Luftfeuchtigkeit in der Wohnung sorgen. Ein natürlicher Befeuchter sind Zimmerpflanzen. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Pflanzen wie Zyperngras, Zimmerlinde oder Hibiskus. Hilfreich ist oft auch ein kleines Schüsselchen mit Wasser, das Du auf die Heizung stellst, damit sich das Wasser durch Verdunstung in der Raumluft verteilt. Wichtig ist dabei, dass das Wasser regelmäßig ausgewechselt wird, da sich im stehenden Wasser schnell Keime bilden können. Alternativ kannst Du zeitweise auch ein feuchtes Handtuch auf die Heizung legen.

Nicht übertreiben!

Aber Vorsicht: Die Feuchtigkeit in Wohnräumen sollte zwar nicht unter 40 Prozent fallen, 60 Prozent aber auch nicht überschreiten, da ansonsten die Gefahr von Schimmelbildung besteht. Wenn Du genau wissen willst, wie es bei Dir um das Raumklima bestellt ist, hilft ein Hygrometer – ein Messinstrument, das die Luftfeuchtigkeit bestimmt.

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