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VR, DNA-Matches, Big Data: Die Zukunft des Datings ist smart

wall-e disney pixar
wall-e disney pixar (©Facebook/Wall-E 2016)

In Zeiten von Online-Dating brauchen Singles nicht einmal mehr vor die Tür zu gehen, um neue Leute kennen (und lieben) zu lernen. Doch das ist noch längst nicht alles! Hier erfährst Du, wie die Technologie das Dating der Zukunft revolutionieren könnte.

Wie sieht das Dating der Zukunft aus? Diese Frage stellte sich der britische Online-Dating-Anbieter eHarmony. In Zusammenarbeit mit der Londoner Imperial College Business School fertigte der Dienst eine Studie an, um Dating-Trends im Jahr 2040 zu erahnen. Die Ergebnisse legen nahe: Moderne Technik wird auch in Liebesdingen immer wichtiger.

Online-Dating in der virtuellen Realität

In 35 Jahren könnte sich laut der Studie ein bedeutender Teil unseres (Liebes-)Lebens in der virtuellen Realität abspielen. Mit VR-Brillen unternehmen wir zurzeit bereits die ersten Schritte in diese Richtung. In Zukunft ist die Technik vielleicht so ausgereift, dass wir von Zuhause aus auf virtuelle Dates gehen. Dabei werden wir unser Gegenüber nicht nur sehen (und zwar in 3D), sondern womöglich sogar riechen, fühlen und schmecken können. Das macht nicht nur für Singles das bequeme und sichere Dating von Zuhause aus möglich. Auch Fernbeziehungen werden um einiges leichter – was wiederum dafür sorgt, dass sich der potenzielle Dating-Pool auf die ganze Welt ausdehnt.

Echtzeit-Feedback gegen peinliche Stille

Augmented-Reality-Apps könnten dafür sorgen, dass wir nie wieder ein schlechtes Date oder peinliche Gesprächspausen erleben: Sie könnten unsere Gespräche in Echtzeit auswerten und Konversationsvorschläge machen, uns über die Zufriedenheit unseres Gegenübers informieren oder uns mitteilen, ob das Date gerade gut läuft oder eher nicht.

Perfektes Matching dank Big Data und DNA-Analyse

Bevor wir uns auf ein (echtes oder virtuelles) Date einlassen, wird die Technik der Zukunft aber auch maßgeblich mitentscheiden, wen wir überhaupt daten wollen. Dating-Algorithmen versuchen schon heute vorherzusagen, wen wir attraktiv finden. Dazu nutzen sie Angaben über unsere Persönlichkeit und unsere Vorlieben. 2040 dürften diese digitalen Vermittler noch weit genauer arbeiten: Die Dating-Apps der Zukunft werden nicht mehr fragen, was unsere Hobbys sind oder was wir uns von einer Partnerschaft wünschen – sie wissen es einfach. Dank Daten aus unseren Smart Homes, Gadgets und Wearables sind sie über unsere Persönlichkeit womöglich besser im Bilde, als wir selbst.

Auch unsere DNA könnte ausgewertet werden, um exakter als je zuvor herauszufinden, wer zu uns passt. Enttäuschtes Nach-Links-Wischen auf Tinder gehört dann vielleicht für immer der Vergangenheit an.

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