Ratgeber

Warum Boxen 2016 zur ultimativen Trendsportart wurde

Schlag auf Schlag zum Traumbody: Boxen ist ein effektives Ganzkörpertraining.
Schlag auf Schlag zum Traumbody: Boxen ist ein effektives Ganzkörpertraining. (©Facebook/Reebok Women 2016)

Was haben Gigi Hadid, Cara Delevingne & Michelle Obama gemeinsam? Sie alle sind dem Boxen verfallen – und haben dazu beigetragen, dass dieser Sport zur ultimativen Trendsportart 2016 avancierte. Wie auch Du von diesem effektiven Ganzkörpertraining profitieren kannst und warum Du keine Angst haben solltest, selbst in die Boxhandschuhe zu schlüpfen, verraten wir Dir.

Weg mit den Vorurteilen! Früher galt Boxen als reiner Männersport, der schiefe Nasen hinterlässt oder von mangelndem Intellekt zeugt. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Spätestens 2016 trat Boxen seinen Siegeszug als Trendsportart an – durch alle Altersgruppen und vor allem auch bei Frauen, dem angeblich schwächeren Geschlecht. Wir sagen: Von wegen! Warum Du nur davon profitieren kannst, selbst einmal in Boxhandschuhe und Pratzen zu schlüpfen, was Dir das Boxtraining alles bringen kann und wie Du am besten damit anfängst, sagen wir Dir.

Stars & Sternchen machen es vor

Womit sich Models 2016 am liebsten fit hielten? Mit Boxen natürlich! Statt zu hungern und klapperdürr über die Laufstege der Welt zu staksen, sieht man immer mehr Mädels mit schlanken Proportionen und definierten Muskeln. Zu den prominentesten Gesichtern, die in diesem Jahr in Boxhandschuhe schlüpften, zählen neben Demi Lovato auch Cara Delevingne, Adriana Lima, Karlie Kloss, Jennifer Lopez, Cameron Diaz, Ellie Goulding oder die First Lady Michelle Obama. Topmodel Gigi Hadid boxt sogar schon seit einigen Jahren und trat 2016 als glaubwürdiges Werbegesicht für Reeboks Kampfsportlinie auf.

Gut für den Körper

 Boxen trainiert den gesamten Körper und verbrennt massenweise Kalorien. fullscreen
Boxen trainiert den gesamten Körper und verbrennt massenweise Kalorien. (©Facebook/Reebok Women 2016)

Man könnte die Superkörper der Supermodels natürlich als Beweis anführen – braucht man aber gar nicht. Boxen war schon immer eines der effektivsten Ganzkörpertrainings. Bei kaum einem anderen Sport werden so viele verschiedene Muskelgruppen angesprochen und Kraft ebenso wie Ausdauer, Schnelligkeit und Explosivität trainiert. Nach einiger Zeit wirst Du nicht nur Fortschritte an Deinen Armen bemerken. Auch die Schulter- und Rumpfmuskulatur wird ordentlich gefordert und gekräftigt. Selbst ohne den kämpferischen Einsatz der Beine wie etwa beim Kickboxen oder Muay Thai trainierst Du Oberschenkel, Po und Waden. Schließlich ist eine flotte Beinarbeit beim klassischen Boxen gefragt. Deine Reflexe werden schneller und lästige Pfunde schmelzen quasi wie von alleine.

Gut für den Kopf

 Boxen hilft, Stress abzubauen und den Kopf freizukriegen. fullscreen
Boxen hilft, Stress abzubauen und den Kopf freizukriegen. (©Facebook/Reebok Women 2016)

Nicht zu unterschätzen sind darüber hinaus die Auswirkungen auf den Geist. Ein Boxtraining kann nicht nur dabei helfen, den Kopf freizubekommen. Kraftvolles Bearbeiten eines Sandsacks kann außerdem zum Abbau von Aggressionen beitragen. Eine gute Kampfsportschule vermittelt Dir aber keine Hau-drauf-Mentalität. Vielmehr geht es um das saubere Erlernen von Verteidigungs- und Schlagtechniken, das Fokussieren, das mentale Durchhalten sowie das Einlassen auf Trainingspartner und Gegner. Insbesondere Frauen werden durch Boxtraining oftmals selbstbewusster. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, ein Sicherheitsgefühl im Alltag und gestärktes Durchsetzungsvermögen können aber auch Männern nicht schaden, oder?

Alles kann, nichts muss

 Du willst niemals in den Ring steigen? Das sollte Dich nicht vom Boxtraining abhalten! fullscreen
Du willst niemals in den Ring steigen? Das sollte Dich nicht vom Boxtraining abhalten! (©Facebook/Reebok Women 2016)

Manche wollen nur fitter werden, andere wollen in den Ring steigen und ihre Kräfte messen. Das Geniale am Boxen ist: Es ist alles möglich! Du kannst in jedem Alter und ohne jegliche Vorkenntnisse mit dem Training anfangen. Was Du lernst, welche Ziele Du Dir setzt und wie ehrgeizig Du sie verfolgst, liegt ganz bei Dir. Wer nicht möchte, der muss niemals kämpfen. Geht es Dir nur darum, ein paar Pfunde zu verlieren, dann wirst Du sicher einen geeigneten Boxkurs in Deiner Stadt finden.

Anfangen ist einfacher denn je

 Früher oder später solltest Du Dir ein Springseil fürs Warm-up anschaffen. fullscreen
Früher oder später solltest Du Dir ein Springseil fürs Warm-up anschaffen. (©Pixabay 2016)

Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt, der Boxen als Trendsportart outet. Es gibt mittlerweile so viele Studios, dass jeder das für sich passende Angebot finden sollte. Preislich sollte somit für jeden etwas dabei sein. Zu Anfang benötigst Du nicht mehr als Sportkleidung. Die meisten Schulen und Gyms leihen Dir Boxhandschuhe zunächst aus, damit Du ganz ungezwungen herausfinden kannst, ob Dir dieser Sport Spaß macht. Das zusätzliche Equipment – Sandsäcke, Pratzen und sonstige Schlagpolster – sind ohnehin im Studio vorhanden. Bleibst Du beim Boxen, könnten kleinere Anschaffungen sinnvoll sein, etwa ein eigenes Springseil, spezielle Schuhe und Kleidung sowie Schützer für Kopf und Zähne.

Und wenn schon nicht Boxen...

... dann vielleicht eine der anderen Trendsportarten, die von den Vorteilen eines Box-Workouts profitieren will? Selbst wenn Du nicht in den Ring steigen möchtest, kann es ja sein, dass das Trainieren mit Sparringspartner so gar nichts für Dich ist. Oder schrecken Dich Sandsäcke und Pratzen ab? Dann vereinbare doch mal eine Probestunde bei einem der vielen Fitnesskurse, die Box-Moves integrieren. Schon mal von Piloxing gehört? Dahinter steckt eine Mischung aus Pilates und Boxen. Bei den Les Mills Body Combat-Kursen fließen Bewegungen aus verschiedenen Kampfsportarten in eine Aerobic-Routine ein. So kickst und boxt Du Dich unter Anleitung und zu Musik ganz spielend zum Traumkörper.

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