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Diese 4 smarten Gadgets bringen Dich durch den kalten Herbst

Besonders die warme Mütze mit Lautsprecher hat es Stefanie angetan.
Besonders die warme Mütze mit Lautsprecher hat es Stefanie angetan. (©TURN ON 2015)

Ob die Bedienung des Smartphones oder das Hören von Musik: Im Herbst sinken die Temperaturen und so manche Gewohnheit wird durch das kalte Wetter eingeschränkt. Zum Glück gibt es einige Gadgets, die hier Abhilfe schaffen.

Wie sieht es zum Beispiel mit einer Mütze aus, die einen integrierten Lautsprecher hat? Oder einem Rucksack, der das Smartphone direkt mittels Sonnenenergie auflädt?

Sobald ich das Haus verlasse, greife ich zum Smartphone. Dieser kleine Computer begleitet mich auf all meinen Wegen. Sei es zum Einkaufen, Treffen oder auf dem Weg zur Arbeit. Im Herbst ist das manchmal gar nicht so einfach. Es wird kälter und die Klamotten dicker. Meine In-Ear-Kopfhörer drücken, wenn ich eine Mütze darüber aufsetze, es regnet öfter und ich kann mein Smartphone nicht herausholen oder meine Finger sind zu kalt, um auf dem Display zu tippen.

Außerdem gehen die Temperaturschwankungen von drinnen zu draußen auf den Energiespeicher im Akku und sorgen dafür, dass er schneller entladen wird. Ich habe für meinen Arbeitsweg im Herbst und Winter ein paar Gadgets gefunden, die mir bei diesen Problemen helfen. So muss ich auch bei nasskaltem Herbstwetter draußen nicht auf mein Smartphone verzichten.

1. VEHO Outdoor Smartphone Case: Regenschutz für das Handy

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Es fängt schon früh auf dem Weg zur Arbeit an: Gerade der November steht für Regenwetter. Und wer eigentlich gerne mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz fährt, muss feststellen, dass am Lenker angebrachte Smartphones nicht unbedingt gut mit prasselndem Regen klarkommen. Wie gut, dass es dafür wasserdichte Smartphone-Halterungen gibt. Das VEHO Outdoor Smartphone Case etwa ist sehr stabil und wasserabweisend, kostet aber auch mit 60 Euro mehr als so manches günstige Handy.

Im Inneren der Hülle befinden sich biegsame Halter aus Gummi, die sich der Größe des eingeklemmten Smartphones anpassen, damit es sicher und fest sitzt. Große Smartphones mit 5,5 Zoll passen leider nicht rein, die meisten gängigen Mobiltelefone können aber geschützt werden. Es ist allerdings etwas mühsam, die Geräte sicher in der Hülle zu verankern. Die Verschlüsse sitzen sehr straff und vor allem das Öffnen dauert ein bisschen – ein paar Fingernägel wird man dabei auch ab und zu einbüßen.

Die Oberseite der stabilen Schale aus Plastik hat eine dünne, durchsichtige Folie, durch die der Touchscreen weiterhin bedient werden kann. Fällt das Handy auf diese Seite, ist es dennoch vor Kratzern geschützt – es sei denn, es fällt auf etwas sehr spitzes. Das könnte die Folie durchstoßen und auch das Smartphone beschädigen. An der Hülle ist ein Karabiner befestigt, sodass das Smartphone in der Hülle auch bei anderen Outdoor-Aktivitäten sicher verwendet werden kann. Am Fahrrad wird es mit einer Halterung befestigt, die sich schnell und einfach anbringen lässt.

Regen perlt auf der Schutzfolie einfach ab. Richtig mit ins Wasser nehmen sollte man diese Hülle aber nicht. Doch sollte es beim Absteigen vom Rad mal eben in die Pfütze fallen, wird kein Wasser eindringen und das Gerät bleibt ganz.

2. Beatpack und Earrebel: Wintermütze mit tollem Klang

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Wer im Herbst den Kopf warmhalten und nicht auf die Klangqualität bei der Musik verzichten möchte, sollte sich die Mütze Beatpack beziehungsweise Earrebel (der aktuelle Nachfolger von Beatpack) von Ratrax anschauen. Diese gibt es in verschiedenen Farben und sie ist sehr weich und warm. Optimal für sehr kalte Herbsttage, aber auch perfekt für die eisige Winterzeit, die uns bald wieder bevorsteht.

Die eingebauten Kopfhörer stammen von der österreichischen Firma AKG Acoustics. Diese ist neben ihren guten Mikrofonen bekannt für ihre überaus klangoptimierten Kopfhörer in allen Bereichen. Beim Test überraschte mich dennoch der klare Klang dieser nur fünf Zentimeter großen, in die Mütze eingearbeiteten Lautsprecher. Hier sind alle Genres von Filmmusik über Elektro bis hin zu Rock gut hörbar – leider nicht ausschließlich nur für den Träger der Mütze.

Da die Kopfhörer halb-offen gearbeitet sind, kann der Träger zwar noch Umgebungsgeräusche wahrnehmen. Doch auch die umstehenden Menschen hören bereits bei normaler Lautstärke alles mit. Das ist vor allem sehr schade, wenn man in der vollen U-Bahn unterwegs ist. Wer seinen Arbeitsweg aber mit dem Fahrrad zurücklegt oder die Musik-Mütze beim Spazieren und Wandern aufsetzen möchte, wird damit wenig Probleme haben. Die Mützen werden im Allgäu aus Schurwolle handgemacht und dürfen auch nur von Hand gewaschen werden. Dafür können die Kopfhörer abgenommen werden. Der Hersteller verlangt dafür je nach Modell zwischen 90 und 100 Euro.

3. Explorer 2: Ein Rucksack mit Solarzelle

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An goldenen Herbsttagen zeigt sich auch ab und zu die Sonne. Da wäre es doch praktisch die Sonnenenergie auszunutzen, wenn man sowieso draußen unterwegs ist. Der österreichische Hersteller SunnyBag hat mit dem Modell Explorer 2 einen Rucksack geschaffen, der nicht nur genug Stauraum für alles, was man im Büro so braucht, bietet, sondern nebenbei auch noch das Smartphone oder Tablet auflädt. Das hat aber auch seinen Preis: Rund 150 Euro ruft der Hersteller für den smarten Rucksack auf.

Der Explorer 2 ist sehr leicht und durch die gepolsterten Träger sehr bequem. Die Nylon-Oberfläche ist wasserabweisend. Zusätzlich gibt es einen versteckten Regenschutz, der über den Rucksack gezogen wird. Im Test sorgte der auch bei stärkerem Regen für trockene Geräte im Inneren. Im Rucksack befinden sich eine große Tasche für Laptops bis zu 15 Zoll, eine Tablet-Tasche und mehrere kleine Fächer und Netze. So hat alles Platz, was man an einem Arbeitstag mit sich herumschleppen möchte.

Das Solarpanel ist eine eigene Tasche, die man durch einen Reißverschluss abnehmen kann. Per Karabiner passt die Energiequelle so auch an jede andere Tasche. Die erzeugte Energie wird über einen USB-Anschluss an die Geräte abgegeben. Dem Rucksack liegt zudem ein Kabel mit verschiedenen Adaptern bei.
Die Energieerzeugung ist allerdings kein Wunder: In unserem Test spendierte das Panel einem ausgeschalteten Smartphone während einer Stunde Spaziergang mit bedecktem Himmel gerade einmal drei Prozent mehr Akku. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollen bessere Werte erzielt werden. Und hey, drei Prozent sind drei Prozent. Am sinnvollsten ist für mich die Verwendung der Solarenergie zum Aufladen eines externen Akkus, mit dem ich dann später irgendwann meine Geräte laden kann. Als Notfall-Energie-Spritze taugt das Solarpanel alleine aber nicht.

4. Etre Touchys: Etwas zu dünne Smartphone-Handschuhe

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In der kühleren Jahreszeit sollten Smartphone-Handschuhe in keiner Tasche fehlen. Diese speziell gewebten Fingerwärmer haben nämlich im Bereich der Fingerkuppen Kontaktdrähte, sodass man sein Smartphone trotzdem bedienen kann. Der Bildschirm wird durch diese Drähte aber nicht beschädigt. Sie müssen aber ganz genau sitzen, damit auch alles funktioniert. Verrutschen sie auch nur ein kleines bisschen, wird nicht jeder Druck auf das Display erkannt. Es gibt eine Vielzahl an Herstellern, die solche praktischen Handwärmer auf den Markt bringen. Angeschaut habe ich mir mal die Etre Touchys, die es für rund zehn Euro zu kaufen gibt.
Leider sind die Handschuhe nicht wirklich warm. Im Winter wird man sich die Finger abfrieren, denn für eisige Kälte sind sie zu dünn. Aber für kühlere Herbsttage sind sie sehr angenehm. Die Handschuhe gibt es in verschiedenen Größen, dadurch sitzen sie sehr gut.

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