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5 einfach geniale Fotografie-Hacks mit einer Plastiktüte

Wozu diese Konstruktion wohl gut ist? Wir klären zusammen mit YouTuber Chung Dha auf und zeigen fünf Lifehacks mit Plastiktüten, die jeder Fotograf kennen sollte.
Wozu diese Konstruktion wohl gut ist? Wir klären zusammen mit YouTuber Chung Dha auf und zeigen fünf Lifehacks mit Plastiktüten, die jeder Fotograf kennen sollte. (©Youtube/chungdha 2016)

Für das perfekte Bild müssen sich Fotografen in vielen Situationen zu helfen wissen. Doch es muss nicht immer teures Equipment sein: Schon mit einer billigen Plastiktüte und wenigen Handgriffen kannst Du Deine Fotos aufwerten. Hier zeigen wir Dir fünf geniale Fotografie-Lifehacks.

Wie sich Fotografen mit cleveren Lifehacks teure Ansparungen ersparen und trotzdem tolle Bilder machen können, haben wir bereits in mehreren Videos auf unserem TURN ON-YouTube-Kanal gezeigt. Der niederländische Fotograf Chung Dha stößt in einem seiner Videos nun in die Königsklasse der Low-Budget-Fotografie vor: mit Hacks, für die Du nicht mehr als eine Plastiktüte und gelegentlich ein Gummiband benötigst. Wir zeigen Dir, wie sie funktionieren!

1. Blitzlicht-Zerstreuer

 Natürlichere Ausleuchtung und sanftere Schatten erzielst Du mit dem Plastiktüten-Zerstreuer, der beim rechten Bild zum Einsatz kam. fullscreen
Natürlichere Ausleuchtung und sanftere Schatten erzielst Du mit dem Plastiktüten-Zerstreuer, der beim rechten Bild zum Einsatz kam. (©Youtube/chungdha 2016)

Ein aufsteckbarer Zerstreuer für den Blitz der Kamera gehört eigentlich zur standardmäßigen Ausstattung für gute Fotos unbedingt dazu. Falls Du trotzdem gerade keinen zur Hand hast – kein Problem: Mit einer weißen, matten Plastiktüte erreichst Du denselben Effekt. Fülle die Tüte mit Luft, knote sie zu und stülpe sie über den Blitz Deiner Kamera. Voilà: Das Licht wird breit gestreut und lässt die Ausleuchtung auf mit Blitz fotografierten Fotos deutlich natürlicher erscheinen.

2. Farbfilter

 Eine blaue Plastiktüte über dem Blitz sorgt im rechten Bild für farbige Akzente. fullscreen
Eine blaue Plastiktüte über dem Blitz sorgt im rechten Bild für farbige Akzente. (©Youtube/chungdha 2016)

Mit einer farbigen Plastiktüte kannst Du in Deinen Bildern leicht bunte Akzente setzen. Wie beim Blitzlicht-Zerstreuer-Hack stülpst Du dazu eine luftgefüllte Tüte über den Blitz Deiner Kamera. Das Licht wird nun nicht nur zerstreut, sondern auch entsprechend eingefärbt. Experimentiere mit funkgesteuerten Blitzgeräten, um die ideale Ausleuchtung für Deine Farbspielereien herauszufinden.

3. Verschwommene Kanten

 Ein verschwommener Effekt gibt dem rechten Foto eine individuelle Note. fullscreen
Ein verschwommener Effekt gibt dem rechten Foto eine individuelle Note. (©Youtube/chungdha 2016)

Du möchtest Deinen Fotos einen leicht verschwommenen Retro-Touch verpassen? Das geht auch ganz ohne Nachbearbeitung in Photoshop (oder Instagram-Filter)! Wickle einen Streifen aus einer durchsichtigen, etwas dickeren Plastiktüte so um Dein Kameraobjektiv, dass Teile des Streifens über den Objektivrand hinaus überstehen und leicht ins Bild hineinragen. Fixiere die Konstruktion mit einem Gummiband. Indem Du die Plastiktüte zurechtzupfst, kannst Du die Stärke des Effekts leicht nach Deinen Wünschen beeinflussen.

4. Regenschutz

 Gut verpackt: Plastiktüte und Gummiband machen Deine Kamera im Notfall wetterfest. fullscreen
Gut verpackt: Plastiktüte und Gummiband machen Deine Kamera im Notfall wetterfest. (©Youtube/chungdha 2016)

Auch wenn viele Kameras für den Outdoor-Einsatz konzipiert werden und entsprechend wetterfest sind: Im strömenden Regen möchtest Du die kostbaren Geräte auch nicht unbedingt stehen lassen. Aus einer Plastiktüte und einem Gummiband, das die Tüte am Objektiv fixiert, bastelst Du leicht einen Regenschutz, der alle empfindlichen Teile abdeckt und es Dir trotzdem noch erlaubt, weiterhin zu fotografieren. Wenn Du Deine Ausrüstung durch besonders heftige Regenfälle tragen musst, empfiehlt es sich sogar, die Kamera in ihrer Tasche noch zusätzlich in eine Plastiktüte einzuwickeln.

5. Steadicam-Ersatz

Chung Dhas Plastiktüten-Hacks richten sich vor allem an Fotografen, die statische Bilder machen möchten. Wer mit seiner Kamera auch Videos dreht, weiß aber, wie schwierig es ist, im Handbetrieb flüssige Kamerafahrten und unverwackelte Bilder hinzubekommen. Mit einer Steadicam löst Du das Problem, doch leider sind die Schwebestative oft nicht ganz billig und relativ unhandlich, was den Transport angeht. Auch hier kann die Plastiktüte immerhin als Notlösung herhalten, wenn Du spontan eine ruhige Hand brauchst: Lege die Kamera hinein und reiße ein Loch für das Objektiv in die Tüte. Nun kannst Du die günstige Konstruktion an den Tütenhenkeln umhertragen und damit deutlich flüssigere Bewegungen erreichen.

Übrigens: Doppelt gut sind die Plastiktüten-Lifehacks, wenn Du dafür keine neuen Tüten kaufst, sondern bereits gebrauchte Exemplare recycelst, die Du zu Hause oder unterwegs findest. Damit tust Du dann auch der Umwelt einen Gefallen!

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