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7 Dating-Apps im Vergleich: Von Tinder bis Bumble

Dating per Smartphone? Heutzutage längst selbstverständlich.
Dating per Smartphone? Heutzutage längst selbstverständlich. (©Twitter/Tinder 2016)

Noch kein Date am Wochenende? Dann wird es aber höchste Zeit! Wenn das Angebot an potenziellen Partnern in Deinem Freundeskreis oder dem Sportverein eher mau ist, kannst Du Dich alternativ auch mal in Dating-Apps umsehen. Wir stellen die sieben bekanntesten Anwendungen im Vergleich vor.

1. Tinder: Schnell und unkompliziert

Tinder ist derzeit die wohl bekannteste Dating-App auf dem Markt. Erst im Jahr 2012 gestartet, ist Tinder mittlerweile in 196 Ländern auf der ganzen Welt verfügbar und verzeichnet nach eigenen Angaben circa 26 Millionen Matches pro Tag. In Deutschland nutzen mehr als 2 Millionen Menschen Tinder, das Durchschnittsalter liegt dabei eher unter 30 Jahren. Das Grundprinzip der App ist simpel: Mit dem eigenen Facebook-Account anmelden, Fotos und kurzen Beschreibungstext festlegen und losflirten. Lange Profilbeschreibungen findet man hier nicht. Auf Basis des eigenen Standorts und je nach gewünschter Entfernung präsentiert Tinder Dir potenzielle Partner. Bei Gefallen wischt man das Bild nach rechts, bei Desinteresse nach links. Erst bei einem "Match", also wenn beide Parteien nach rechts gewischt haben, darf gechattet werden.

Plattformen: iOS und Android, inoffizieller Client für Windows Phone

Preis: kostenlos, Tinder Plus mit mehr Funktionen ab 5,50 Euro pro Monat (altersabhängig)

2. Lovoo: Mehr Möglichkeiten, mehr In-App-Käufe

Lovoo funktioniert vom Grundprinzip her ähnlich wie Tinder, bietet bei der Profilgestaltung aber deutlich mehr Möglichkeiten. Nach der Registrierung via E-Mail-Adresse oder Facebook-Account kannst Du in Lovoo auch Interessen, Religion, Wohnsituation oder Ähnliches angeben. Kern-Features der Dating-App sind das Match-Spiel (ähnlich wie bei Tinder) und ein Radar, der Dir Flirtwillige in unmittelbarer Umgebung anzeigt. Lovoo hat in Deutschland circa 4 Millionen Mitglieder. Im Gegensatz zu Tinder sind bei Lovoo aber deutlich mehr Features hinter In-App-Käufen verborgen. So darf man maximal fünf Chat-Anfragen pro Tag verschicken, potenzielle Matches können nur gegen Credits aufgedeckt werden. Kontaktaufnahmen ohne VIP-Status scheitern zudem oft am übervollen Postfach des potenziellen Flirts.

Plattformen: iOS und Android

Preis: kostenlos, verschiedene In-App-Käufe möglich

3. Badoo: Soziales Netzwerk mit Flirtfaktor

Badoo wurde 2006 als internationale Online-Community gegründet und hat allein in Deutschland circa 3,5 Millionen Mitglieder. Allerdings sind nicht alle Nutzer auf der Suche nach Dates, oftmals geht es auch einfach nur um neue Bekanntschaften. Badoo bietet die Standardfunktionen einer Dating-App: Umkreissuche, Matching-Spiel und Chatfunktion. Das Schreiben von Nachrichten ist grundsätzlich kostenlos, viele Features muss man allerdings erst durch In-App-Käufe freischalten. Zudem scheint Badoo mit mehr Fake-Profilen als manch andere App zu kämpfen.

Plattformen: iOS, Android und Windows Phone

Preis: kostenlos, verschiedene In-App-Käufe möglich

4. FriendScout24: Die App zum größten Single-Portal

Friendscout24 ist wohl Deutschlands größtes Single-Portal mit circa sechs Millionen Mitgliedern. Passend zur Webseite gibt es auch eine Dating-App mit ähnlichen Features. Die Anmeldung, Profilerstellung und das Beantworten von Nachrichten ist kostenlos. Für einen Erstkontakt und viele weitere Funktionen benötigt man aber eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Achtung: Die Mobile Plus-Mitgliedschaft umfasst nicht die Premium-Funktionen der eigentlichen Webseite. Alternativ bieten auch viele andere Singlebörsen wie neu.de oder single.de mittlerweile eigene Apps an.

Plattformen: iOS und Android

Preis: kostenlos, Chat aber erst durch Premium-Mitgliedschaft möglich

5. Jaumo: Das deutsche Tinder

Jaumo ist im Prinzip das deutsche Tinder. Entwickelt wurde die recht übersichtliche App von zwei Stuttgartern. Das Credo von Jaumo: Flirten ohne viel Schnickschnack und das möglichst kostenlos. Nicht umsonst gehört die App zu den derzeit beliebtesten Dating-Anwendungen auf Android und iOS und hat in Deutschland schon über 2 Millionen User. Zentrale Features sind eine Match-Funktion namens "Zapping" und eine Umgebungssuche über einen sogenannten Online-Radar. Die Macher der App versprechen zudem eine deutlich bessere Gewährleistung der Anonymität ihrer User als bei anderen Dating-Apps sowie weniger Fake-Profile.

Plattformen: iOS und Android

Preis: kostenlos, kostenpflichtige Premium-Funktionen

6. Bumble: Die frauenfreundliche Dating-App

 Bei der Dating-App Bumble dürfen nur Frauen den ersten Schritt machen. fullscreen
Bei der Dating-App Bumble dürfen nur Frauen den ersten Schritt machen. (©bumble.com 2014)

Die Dating-App Bumble wurde von einer ehemaligen Tinder-Mitarbeiterin gestartet, die ein großes Problem beim Online-Flirten beseitigen will: haufenweise sexistische und anzügliche Nachrichten an Frauen. Aus diesem Grund dürfen nach einem Match auch nur Frauen den ersten Schritt machen und eine Nachricht schreiben. Hat die Nutzerin innerhalb von 24 Stunden keine Nachricht an den Mann geschickt, wird das Match gelöscht. Der Nachteil von Bumble: Vor allem in Deutschland nutzen noch recht wenige Menschen die App.

Plattformen: iOS und Android

Preis: kostenlos

7. Zoosk: App mit Smart-Date-Funktion

Zoosk war eine der ersten Dating-Apps auf dem Markt und hat in Deutschland circa 1 Million Mitglieder. Nach der Registrierung, die auch via Facebook-Account möglich ist, der Beantwortung von ein paar Fragen (Kinder, Ausbildung) kann losgeflirtet werden. Ein besonderes Feature von Zoosk ist die sogenannte Smart-Date-Funktion: Je öfter Du die App nutzt, desto besser sollen die Partnervorschläge werden. Zoosk ist allerdings auch deutlich unaufgeräumter als etwa Tinder oder VOO. Zudem kann man ohne Upgrade auf die Premium-Version anderen Zoosk-Mitgliedern nur "zuzwinkern". Echte Nachrichten sind also nur nach dem Abschluss eines Abos möglich.

Plattformen: iOS und Android

Preis: kostenlos, zahlreiche In-App-Käufe möglich

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