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8 Lifehacks gegen Faulheit: Keine Macht dem Schweinehund

Glücksgefühle nach dem Sport belohnen Dich für die Anstrengung.
Glücksgefühle nach dem Sport belohnen Dich für die Anstrengung. (©Thinkstock/Ridofranz 2016)

Sport oder Couch? Oft hat die eigene Faulheit eine klare Antwort auf diese Frage parat.  Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es oft schwierig, sich selbst zu motivieren und den inneren Schweinehund zu verdrängen. Diese acht Lifehacks helfen Dir dabei, ihn auszutricksen. Gib Prokrastination und Faulheit keine Chance!

1. Stelle Dir einen Zehn-Minuten-Alarm

Gerade bei unbeliebten Aufgaben leidet jeder mal unter chronischer Aufschieberitis. Anstatt Dinge immer wieder zu vertagen, kann es helfen, einen Deal mit sich selbst auszuhandeln. Zum Beispiel, indem Du Dir einen Alarm in zehn Minuten stellst und in der Zwischenzeit so viel erledigst wie nur möglich. Psychologe A. Timothy erklärt gegenüber Psychology Today: "Sobald Du einmal angefangen hast, wird es weniger verlockend aufzuhören, bevor die entsprechende Tätigkeit nicht beendet ist."

2. Sport gegen Faulheit

Zugegeben, auch zum Sport muss sich jeder erst einmal motivieren, aber es zahlt sich aus. Regelmäßiges körperliches Training bringt den Kreislauf in Schwung  und hilft dabei, sich frischer und wacher zu fühlen. Das wirkt sich auch auf die Erledigung anderer Dinge aus.

3. Suche Dir einen Trainingspartner

Natürlich muss es an dieser Stelle auch einen Trick geben, wie Du Dich leichter zum Sport überredest. Ganz einfach: Suche Dir einen Partner, mit dem Du Dich zu einer festgelegten Zeit verabredest. Aus Faulheit etwas abzusagen oder sich eine geeignete Ausrede einfallen zu lassen, ist unangenehm und lässt die Hemmschwelle steigen.

4. Wechsle das Arbeitsumfeld

Bevor Du mit der 20-seitigen Hausarbeit startest, willst Du nur noch kurz Facebook checken, etwas essen und die beste Freundin zurückrufen... Die Möglichkeiten, sich im Home Office oder während des Lernens für die bevorstehende Klausur abzulenken, sind vielfältig und verlockend. Gut zu wissen, dass Arbeit ansteckend sein kann. Ein produktives Arbeitsumfeld lädt dazu ein, ebenfalls fleißig zu sein. Öffentliche Arbeitsräume, Bibliotheken oder das Büro schaffen daher eine bessere Arbeitsatmosphäre als der heimische Schreibtisch.

 In einem produktiven Umfeld arbeitet es sich häufig besser als Zuhause. fullscreen
In einem produktiven Umfeld arbeitet es sich häufig besser als Zuhause. (©Getty Images/iStockphoto 2016)

5. Die Jogginghose im Schrank lassen

Kleider machen Leute – und beeinflussen auch Deine Stimmung. Die Jogginghose ist zwar gemütlich, steigert aber nicht gerade die eigene Produktivität. Vor allem Selbstständigen oder Studenten kann es daher helfen, sich jeden Morgen so anzuziehen, als ob sie zur Arbeit gingen. "Dazu gehören auch Schuhe", erklärt Modepsychologin Karen Pine gegenüber Forbes. "Oft hat Kleidung eine symbolische Bedeutung für uns, sie vermittelt sowohl 'professionelles Auftreten auf der Arbeit' oder auch 'Wochenendstimmung'. So wie wir uns anziehen, arbeitet auch unser Gehirn."

6. Schreibe deine Probleme auf

Bevor Du Deine Energie damit verschwendest, Dich über Probleme zu ärgern, die vor Dir liegen, stecke sie lieber in deren Lösung. Probleme detailliert aufzuschreiben, kann dabei helfen, sie zu strukturieren. Zeichne Graphen, fertige Listen an oder beschreibe sie genau. In manchen Fällen stellst Du möglicherweise fest, dass die Komplikationen gar nicht so schwierig zu lösen sind, wie du dachtest. Außerdem bekommst Du eine logische Übersicht und kannst gezielt die Punkte angehen, an denen es hakt.

7. Pack es an!

Durch ständiges Nachdenken über eine bestimmte Angelegenheit machst Du sie gedanklich größer, als sie eigentlich ist. Bring es endlich hinter Dich! Alles, was sich außerdem unter zwei Minuten erledigen lässt, solltest Du bestenfalls sofort aus dem Weg räumen. Die schmutzigen Socken wandern vom Boden direkt in den Wäschekorb und das Frühstücksgeschirr sammelt sich so auch nicht bergeweise an.

8. Versuche es mit dem Kalendertrick!

Nimm Dir für jeden Tag eine bestimmte Aufgabe vor. Hast Du geplant, ins Fitnessstudio zu gehen und warst tatsächlich dort, streiche den Tag mit einem Kreuz im Kalender durch. Nach ein paar Tagen ergibt sich so eine Kreuzchenkette. Der einzige Trick ist, diese nun nicht abreißen zu lassen.

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