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Auf E-Bike nachrüsten: Diese 6 Gadgets motorisieren Dein Fahrrad

Der Nachrüstbausatz von add-e ist nur eine Möglichkeit, Dein herkömmliches Fahrrad nachträglich zu motorisieren.
Der Nachrüstbausatz von add-e ist nur eine Möglichkeit, Dein herkömmliches Fahrrad nachträglich zu motorisieren. (©Facebook/add-e 2015)

Es ist ein Dilemma: Wer viel radelt, hätte gerne ab und an motorisierte Unterstützung. Die Lösung: das Fahrrad zum E-Bike nachrüsten. Inzwischen bieten viele Hersteller kostengünstige Systeme an, die Dir den Kauf eines teuren Elektrofahrrads sparen und dennoch die gewünschte elektrische Unterstützung liefern. Hier findest Du sechs verschiedene Möglichkeiten.

1. GeoOrbital

Mit GeoOrbital kannst Du Dein Fahrrad laut Hersteller innerhalb von 60 Sekunden motorisieren. Dazu ersetzt Du das Vorderrad Deines Bikes mit dem GeoOrbital-Rad inklusive Motor (500 Watt) und Akku (für vier Stunden). Zusammengehalten wird die Konstruktion durch einen Aluminium-Unibody. Eine coole Zusatzfunktion bietet das Rad damit, dass Du Dein Smartphone per USB-Kabel am Akku laden kannst. Das Rad lässt sich jedoch auch einiges kosten: Mit einem Preis von knapp 1000 US-Dollar (ca. 900 Euro) ist das GeoOrbital im oberen Preisspektrum angesiedelt.

2. UrbanX

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert das UrbanX, das sich allerdings noch in der Finanzierungsphase befindet. Auch hier wird das Vorderrad ausgetauscht. Es ist zwar um einiges unauffälliger als das GeoOrbital, dafür aber nur mit einem 240- oder 350-Watt-Motor ausgestattet. Je nachdem, wie viel motorisierte Unterstützung Du brauchst, kannst Du in drei verschiedenen Modi radeln. Das UrbanX ist derzeit bei Kickstarter für 299 bis 399 US-Dollar (270 bis 360 Euro) zu haben – und damit wesentlich günstiger als das GeoOrbital.

3. add-e

Klein, leicht und leistungsstark: Diese Attribute trägt laut österreichischem Hersteller sein Produkt add-e. Dahinter steckt ein Nachrüstsatz, der Deinem Drahtsesel einen E-Antrieb verleiht. Dank seines modularen Aufbaus soll add-e fast jedes Bike motorisieren können. Je nachdem, ob Du eher in der City oder im Gelände radelst, wird es am Ständer oder im Bereich des Tretlagers fixiert. Nach dem einmaligen Einbau hast Du die Wahl, ob Du Dein Rad mit oder ohne Motor (600 Watt) verwenden möchtest. Preislich bewegt sich add-e bei 890 bis 1100 Euro, soll damit aber noch deutlich günstiger sein als neue E-Bikes vergleichbarer Qualität.

4. go-e ONwheel

Fast zeitgleich zu add-e ist das Konzept go-e ONwheel auf den Plan getreten. Es stammt ebenfalls aus Österreich und will mit seinem geringen Gewicht, seiner Robustheit und einem Plug&Play-System ohne Kabel punkten, das auf Knopfdruck für zusätzliche Power beim Treten sorgt. Es ist wie add-e nach Wunsch ein- und abschaltbar. Zusätzlich gibt es eine kostenlose App zu dem Mini-Motor (800 Watt), dank der Du Dein ONwheel Deinem persönlichen Fahrstil anpassen kannst. Es ist allerdings wesentlich günstiger als das nahezu baugleiche add-e-Konzept und kostet je nach Ausführung 594 bis 792 Euro.

5. Pendix

Auch in Deutschland wurde ein Nachrüstsatz für Dein Fahrrad entwickelt. Hinter dem Namen Pendix verbirgt sich leistungsstarke ePower für Dein Fahrrad mit einer Kapazität von 500 Watt und einer Reichweite von 160 Kilometern, wie es auf der Website heißt. Der Antrieb ist offenbar für alle Fahrradtypen geeignet und möchte durch seine einfache Montage und ein formschönes Design überzeugen. Die Macher wollen nicht, dass Dein Rad wie ein E-Bike aussieht, aber alle Vorteile des Elektrorads in sich vereint. Der Nachrüstsatz Pendix kostet um 1500 Euro.

6. Bimoz

Ein absolutes Leichtgewicht unter den Nachrüstsätzen für Fahrräder ist Bimoz. Mit einem Gesamtgewicht von unter zwei Kilogramm beschwert es Dein Zweirad kaum. Bimoz funktioniert getriebelos dank eines "High-Performance"-Magnetsystems, das Dich ohne zusätzliche Geräusche zu Deinem Wunschziel fährt. Es gibt Dir laut den Schweizer Herstellern dabei das Gefühl, dass Du die zusätzliche Power allein aus Deiner Muskelkraft beziehst. Die Höchstgeschwindigkeit übersteigt 25 Kilometer pro Stunde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen jedoch nicht. Das Starter-Kit lässt sich derzeit als Early-Bird-Angebot etwa 800 Euro kosten.

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