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Backofen reinigen: 5 Hausmittel für ein blitzblankes Ergebnis

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backofen (©pexels / WDnet Studio 2016)

Wer seinen Backofen reinigen möchte, braucht nicht immer gleich zur Chemiekeule zu greifen. Es gibt auch andere Mittel und Wege: Diese 5 Hausmittel helfen Dir, hartnäckigen Schmutz auf natürlichem Weg loszuwerden.

1. Verschmutzungen mit Backpulver entfernen

Eine der effektivsten und einfachsten Methoden, um den Backofen zu reinigen, ist die Benutzung von Backpulver. Vermische einfach ein bisschen Wasser mit einem Teelöffel Backpulver, bis sich eine teigartige Masse ergibt. Die Paste verteilst Du dann auf die Oberflächen im Backofen. Lasse sie dort für 15 Minuten einwirken. Anschließend muss der Ofen nur noch mit einem feuchten Tuch ausgewaschen werden. Backpulver wirkt übrigens antibakteriell und kann daher auch als Badreiniger verwendet werden.

Eine ausführliche Anleitung dazu, wie Du mit Backpulver den Backofen reinigen kannst, findest Du hier:

2. Backofen reinigen mit Essig und Spülmittel

Umweltschonend und günstig lassen sich hartnäckige Verschmutzungen im Backofen auch mit einer Mischung aus Essig und Spüli reinigen. Für dieses Hausmittel füllst Du lediglich eine halb volle Spüliflasche mit Essig auf und spritzt ein bisschen davon in den Ofen. Mit einem angefeuchteten Schwamm solltest Du den Mix dann verteilen, bis es schäumt. Nach einer kurzen Einwirkzeit kannst Du den Schaum dann mit einem feuchten Lappen entfernen. Bei sehr hartnäckigen Verkrustungen solltest Du anschließend vorsichtig mit einem Glasschaber nachhelfen. Auch unangenehme Gerüche lassen sich mithilfe der Essiglösung neutralisieren. Dieser kleine Lifehack lässt sich übrigens auch toll für den Abwasch von Backblechen anwenden.

3. Salz in den Backofen streuen

Bei geringeren Verschmutzungen des Backofens genügt es manchmal, ganz normales Speisesalz auf die verunreinigten Stellen zu streuen und den Backofen danach auf ca. 50 Grad zu erhitzen. Ist die Temperatur erreicht, sollte sich der Schmutz laut Zuhause.de mit einem feuchten Schwamm oder Lappen einfach wegwischen. Besonders praktisch ist die Reinigung mit Salz, weil es eigentlich in jedem Haushalt vorhanden ist. Zur Entfernung hartnäckiger Schmutzreste solltest Du aber auf eine der anderen Alternativen ausweichen.

 Nicht nur zum Würzen: Salz. fullscreen
Nicht nur zum Würzen: Salz. (©pixabay 2016)

4. Rasierschaum statt Backofenreiniger

Günstiger und preiswerter als konventioneller Backofenreiniger wirkt auch Rasierschaum. Den kannst Du genauso wie Backofenreiniger im Ofen versprühen, ebenfalls kurz einwirken lassen und anschließend auswaschen. Der Geruch von Rasierschaum ist zudem weniger schädlich für den Menschen als das Inhalieren der Gase beim Einsatz von Backofenspray. Einziges Manko: Möglicherweise musst Du die Prozedur ein- bis zweimal wiederholen, bevor sich auch verkrustetes Fett in Luft auflöst.

5. Backofen reinigen mit Zitronensaft

Der Backofen lässt sich auch mit einer Zitrone säubern. Die Anwendung ist einfach: Verdünne den Zitronensaft mit etwas Wasser und gib alles in eine feuerfeste Form. Das Gemisch wird dann im Ofen erhitzt, damit die Flüssigkeit verdampfen kann. Der Wasserdampf sollte so eingebrannte Verschmutzungen auflösen. Sobald der Backofen dann wieder abgekühlt ist, kannst Du mit einem feuchten Tuch oder mit der rauen Seite eines Schwamms den Backofen bearbeiten. Zitronensaft wirkt nicht nur fettlösend, sondern hat auch den Vorteil, dass er üble Gerüche neutralisiert und einen frischen Geruch hinterlässt.

 Was gut für den Körper ist, kann für den Backofen nicht schlecht sein. fullscreen
Was gut für den Körper ist, kann für den Backofen nicht schlecht sein. (©pixabay 2016)

Generell gilt: Hausmittel sind eine natürliche Alternative, um Deinen Backofen zu reinigen. Je nach Level der Verschmutzung kann es allerdings sein, dass Du den Reinigunsgvorgang ein paar Mal wiederholen musst, um Deinen Backofen wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Dafür ist der Griff zum Hausmittel allemal preiswerter und umweltschonender als das Backofenspray. Hilft auch die mehrmalige Reinigung nicht, gibt es allerdings manchmal keine Alternative.

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