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Beautytech: 7 smarte Gadgets, die Dein Badezimmer erobern wollen

Mit Licht und High-Tech-Pflastern will der S-Skin von Samsung das Hautbild verbessern.
Mit Licht und High-Tech-Pflastern will der S-Skin von Samsung das Hautbild verbessern. (©Samsung 2017)

Auch Beautygeräte werden immer smarter. Wir stellen Dir sieben Badezimmer-Gadgets vor, die uns mit Hightech gleichzeitig aufhübschen und auf dem Laufenden halten sollen. Getreu dem Motto: Wahre Schönheit kommt von ... – außen?

1. BlendSmart

Die perfekte Foundation wie vom professionellen Make-up-Artist soll im Badezimmer 2.0 selbst den Damen gelingen, die beim Schminken zwei linke Hände haben – und zwar dank des smarten Make-up-Pinsel-Systems von BlendSmart. Der rotierende Pinsel kommt mit verschiedenen Aufsätzen und soll sowohl flüssige als auch Puder-Foundation gleichmäßig und ohne sichtbare Übergänge auftragen.

  • Der Kniff:  Rotierender Make-up-Pinsel
  • Die Kosten: ca. 70 Euro für das Starter-Set

2. HiMirror

Der smarte Spiegel HiMirror möchte Dir zu einem besseren Hautbild verhelfen. Dazu knipst er täglich ein Foto von der Person vor dem Spiegel, analysiert die Aufnahme und erkennt Hautveränderungen. Anschließend blendet der HiMirror über seinen LCD-Screen passende Ratschläge ein, so etwa: "Du solltest mehr Wasser trinken."

Ist der Schlaf einmal zu kurz gekommen, kann der Spiegel auch Tutorials aufrufen, mit deren Hilfe sich unerwünschte Augenringe überschminken lassen.

Doch damit nicht genug: Daten zum Wetter und die eigene Playlist lassen sich ebenfalls touch-frei mit Gesten vor der Kamera des Gadgets abrufen.

  • Der Kniff: Smarter Spiegel, der die Beauty-Tipps gibt
  • Die Kosten: 189 US-Dollar (umgerechnet rund 160 Euro)

3. Mirrocool

Sogar noch einen Schritt weiter als der HiMirror geht der Mirrocool. Der smarte Spiegel kann laut Hersteller gar den persönlichen Assistenten ersetzen. Denn der Mirrocool soll nicht nur mehrere User automatisch an ihren Gesichtern erkennen, er soll daraufhin auch ohne Umschweife ihre persönlichen Daten abrufen.

Vom Kalender über die E-Mails und Social Media bis hin zum Wetterbericht soll alles über die Mimik (z. B. Zwinkern) des Nutzers gesteuert werden. So bleiben die Hände frei zum Schminken oder Zähneputzen.

  • Der Kniff: Kein Spiegel, sondern ein komplett smarter Assistent
  • Die Kosten: 179 US-Dollar (umgerechnet rund 150 Euro)

4. Samsung S-Skin

Ähnlich wie der HiMirror analysiert auch der handliche Scanner S-Skin von Samsung das Hautbild. Im Gegensatz zu dem Spiegel sammelt er jedoch nicht nur Informationen, er liefert auch die Mittel, um gegen Unreinheiten, Rötungen und Fältchen anzugehen. Dazu werden in dem Gerät verbaute LED-Lichter und zusätzliche Pflaster mit Mikronadeln nach den Anweisungen der zugehörigen App eingesetzt.

Samsung hat den S-Skin erstmals auf der CES 2017 vorgestellt – weiterführende Informationen zum Release gibt es noch keine.

  • Der Kniff: Smarter Haut-Scanner
  • Die Kosten: Noch nicht erhältlich

5. Amabrush

Die Drei-Minuten-Regel fürs Zähneputzen kennt wohl jeder – bald könnte sie jedoch der Vergangenheit angehören. Denn: Unter den angesagtesten Badezimmer-Gadgets auf der Crowfunding-Plattform Kickstarter findet sich auch die smarte Zahnbürste Amabrush. Diese soll die Zähne ihres Nutzers innerhalb von zehn Sekunden blitzblank putzen – und das freihändig.

Möglich macht das ein Silikon-Mundstück, dessen integrierte Bürsten den Inhalt der Zahnpasta-Kapseln gleichzeitig auf dem gesamten Gebiss verteilt. Ein wenig erinnert das innovative Gerät allerdings schon an die unangenehmen Abdruck-Formen, die beim Zahnarzt zum Einsatz kommen – oder an einen Knebel.

  • Der Kniff: Vollautomatisches Zähneputzen in zehn Sekunden
  • Die Kosten: 79 Euro bei Vorbestellung (voraussichtlich 214 Euro im Handel)

6. Kérastase Hair Coach von L’Oreal

Für eine schöne und vor allem gesunde Mähne soll künftig eine smarte Bürste mit dem klingenden Namen Kérastase Hair Coach sorgen. Mittels Sensoren analysiert die Bürste die Haarstruktur und warnt durch Vibration vor zu ruppigen Bürstenstrichen.

Daten über Spliss, Tiefenschäden und Trockenheit des Haars werden anschließend an eine zugehörige App übertragen, die daraufhin passende Produkte zur Haarpflege empfiehlt – hauptsächlich natürlich Mittel der eigenen Marke.

  • Der Kniff: Diese Haarbürste gibt Beauty-Ratschläge
  • Die Kosten: laut Hersteller "unter 200 Euro" (erhältlich ab Herbst 2017)

7. Well

Dieser smarte Duschkopf sieht nicht nur gut aus, er regt auch zu mehr Umweltbewusstsein an. Well führt seinen Nutzern regelmäßig per App den eigenen Wasserverbrauch vor Augen. Die Idee: Wer genau weiß, wie viel er verbraucht, gibt sich Mühe, Wasser zu sparen – und senkt damit auf lange Sicht auch die eigenen Nebenkosten.

Als zusätzliches Plus kommt der magnetische Well-Duschkopf mit entsprechender Halterung daher, in der er sich nach Belieben und ohne Kraftaufwand drehen lässt. Well done!

Preis und Releasedatum stehen noch nicht fest.

  • Der Kniff: Schicker Duschkopf mit eingebautem schlechtem Gewissen: Er warnt den Nutzer vor zu hohem Wasserverbrauch
  • Die Kosten: tba

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