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Clever: 5 Tricks, mit denen Du zu Hause Energie sparen kannst

Wer zu Hause Energie sparen kann, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel.
Wer zu Hause Energie sparen kann, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel. (©ThinkstockPhotos/whyframestudio 2017)

Die Heizung läuft auf Hochtouren, das Fenster steht auf Kipp? Absolute No-Gos, wenn Du im Haushalt Energie sparen willst. Und das ist gar nicht so schwer. Mit diesen fünf simplen Tipps und Tricks lässt sich nicht nur Energie, sondern auch bares Geld sparen.

Wer zu Hause ordentlich Energie sparen möchte, sei es der Umwelt oder dem Konto zuliebe, kann bereits mit kleinen Änderungen viel erreichen. Es muss nicht immer gleich eine komplett neue Isolierung für das Eigenheim sein (obwohl eine neue Dämmung natürlich ebenfalls hilft). Und eines ist sicher: Spätestens, wenn die nächste Strom- und Heizkostenabrechnung ins Haus flattert, geht selbst dem skeptischsten Spar-Einsteiger ein Licht auf.

1. Einfach mal abschalten

 Mit schaltbaren Steckdosenleisten lässt sich die Stand-by-Falle ganz einfach umgehen. fullscreen
Mit schaltbaren Steckdosenleisten lässt sich die Stand-by-Falle ganz einfach umgehen. (©Pixabay/PIX1861 2017)

Zugegeben, dies ist ein ziemlich offensichtlicher Schritt, doch viele unterschätzen den Effekt des gänzlichen Abschaltens. In zahlreichen Haushalten sind sogar gleich mehrere Geräte durchgehend auf Stand-by. In diesem Fall gilt: Einfach mal den Stecker ziehen, denn auch der abgeschaltete Fernseher, die Konsole oder das Smartphone-Ladekabel verbrauchen permanent Strom. Wer nicht ständig mit Steckern hantieren möchte, sollte sich Steckdosenleisten mit On/Off-Schalter anschaffen.

Abschalten heißt es auch für das Licht. Zieh tagsüber die Vorhänge auf und nutze das natürliche Tageslicht anstatt tagtäglich im elektrischen Dämmerlicht zu hocken. Zudem lohnt es sich, die einfachen Glühlampen durch LED-Leuchten zu ersetzen, da diese im Vergleich zu den alten Glühbirnen zwischen 70 und 90 Prozent Strom sparen.

2. Stromfresser austauschen

 Alte Elektrogeräte und Glühbirnen sind wahre Stromfresser. fullscreen
Alte Elektrogeräte und Glühbirnen sind wahre Stromfresser. (©Pixabay/Pexels 2017)

Der alte Kühlschrank und die klapprige Waschmaschine haben ausgedient. Kauf Dir effiziente Elektrogeräte der Klassen A+ bis A+++. Die kosten zwar in der Anschaffung oft etwas mehr, zahlen sich aber auf Dauer aus, denn mit ihnen lässt sich über mehrere Jahre hinweg Energie sparen.

3. Clever waschen

 30° statt 60° und Eco-Waschgang: Beim Wäschewaschen lässt sich viel Energie sparen. fullscreen
30° statt 60° und Eco-Waschgang: Beim Wäschewaschen lässt sich viel Energie sparen. (©Pixabay/moerschy 2017)

Beherzigst Du einige Tipps zum Wäschewaschen, sinkt Dein Energieverbrauch sogar noch weiter. So muss dank moderner Waschmittel die Wäsche nicht mehr kochend heiß gewaschen werden, um alle Keime und unangenehmen Gerüche auszumerzen. Oft erfüllt bereits der Waschgang bei 30 statt 60 Grad seinen Sinn und Zweck. Die Vorwäsche ist oft ebenfalls überflüssig. Bei den neuen Maschinen kannst Du zudem die Eco-Programme nutzen, die zwar langsamer arbeiten, dafür aber auch jede Menge Energie sparen, da das Wasser nicht so stark erhitzt werden muss wie im normalen Modus. Um anschließend noch mehr Strom und Geld sparen zu können, solltest Du den Trockner möglichst oft links liegen und Deine Wäsche an der frischen Luft trocknen lassen.

4. Energie sparen beim Kochen

 Auch beim Kochen lässt sich bares Geld sparen: Deckel auf den Topf und passende Herdplatte gewählt, schon sinkt der Energieverbrauch. fullscreen
Auch beim Kochen lässt sich bares Geld sparen: Deckel auf den Topf und passende Herdplatte gewählt, schon sinkt der Energieverbrauch. (©Pixabay/Arcaion 2017)

Auch in der Küche lässt sich mit einfachen Mitteln Energie sparen. So hilft es bereits, kleine Töpfe nicht auf große Herdplatten zu stellen und den Topf immer mit einem Deckel zu verschließen, damit die Wärme nicht ungenutzt entweichen kann. Wer Wasser für Nudeln oder ähnliches aufkochen will, sollte zudem zum Wasserkocher greifen, denn das geht nicht nur schneller, sondern verbraucht auch wesentlich weniger Strom als das Erhitzen im Topf.

5. Sinnvoll heizen statt Tropenklima

 In der Nacht solltest Du die Heizung runterdrehen. fullscreen
In der Nacht solltest Du die Heizung runterdrehen. (©Pixabay/geralt 2017)

Auch, wenn es noch so verlockend ist, die Heizung im Winter voll aufzudrehen – eine konstante Temperatur von 21 Grad in den Wohnräumen reicht völlig aus. In der Küche und im Schlafzimmer darf es sogar noch etwas kühler sein, 18 Grad sind hier angebracht. Einzig im Bad und im Kinderzimmer darf es schon mal etwas wärmer sein. Hier wird oft zu einer Raumtemperatur von 23° Celsius geraten. Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger kann bares Geld sparen. Wenn es Dich also nur etwas fröstelt, schlüpf lieber in Deinen Lieblingspulli. Sinnvoll ist es auch, die Heizung etwas herunterzudrehen, wenn Du das Haus verlässt. Gänzlich ausschalten solltest Du sie jedoch nicht, ein Absenken auf 16° Celsius ist wesentlich effizienter.

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